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Zürich und das Schweizerische Landes-Museum : den hohen Eidgenössischen Räthen gewidmet im Dezember 1890
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Die Sammlung des Gewerbemuseums.

Grunde, die grösseren Felder dagegen sind von grünglasirtenKacheln in Bogenform eingerahmt und stellen auf weissem Grundein farbigen Bildern Jagdscenen dar. Ein reichdekorirtes Bekrönungs-gesimse mit dem Wappen von Peter Wehrli und der Jahrzahl 1644schliesst das Ganze (Taf. XVI).

Vom Jahr 1698 sind zwei Oefen aus dem Kappeierhofe inZürich datirt, der eine von Heinrich, der andere von David Pfau.Beide stimmen in Aufbau und in der dekorativen Behandlung-

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überein. Die Grundform ist ein Rechteck. Die Breitseite enthältim Ober- und Unterbau je 3 Felder, die Schmalseite deren zwei.

Die Füllungen des Ofens von Heinrich Pfau enthaltenBilder aus der Zürchergeschichte, und auf den die Felder be-grenzenden Lesenen sind Personifikationen der Zünfte angebracht.Der Unterbau des Ofens von David Pfau weist Schlachtenbilderauf, während im Oberbau zürcherische Vogteien dargestellt sindund auf den Lesenen Bannerträger der alten Orte sich finden(Tafel XVII).

Aus der interessanten Sammlung von Holzarbeitern erwähnenwir zunächst einige Schlitten aus dem XVII. und XVIII. Jahrhundert.Der eine derselben wurde von Kindern benutzt; ein anderer ist2 m lang und stellt einen Löwen dar, während ein dritter vonderselben Länge die Form eines Delphins hat.

Die Graubündner Holzarbeit ist vertreten durch das 2 mlange und 1 m breitePlantabett, ausgeführt von Anton Zanett,datirt 1650. Der kassettirte Betthimmel wird von zwei gewundenenSäulen und der mit reichen Intarsien geschmückten Kopfwandgetragen.

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