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Band 1.
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halb Monaco,, ein dem Kaiser Augustus geweihtes Denkmal, welchem wir die Kenntnisder Namen von 46 damals unterworfenen kleinen Bergvölkern verdanken.')

Die älteste Gruppe unseres Gräberfeldes (Uebersichtstabelle ErsteEisenzeit, Periode IV) zu deren Studium wir nunmehr übergehen, umfasst imGanzen 51 Gräber, von welchen 28 Stück ausgestellt sind. Von den übrig bleiben-den 23 Gräbern wurden 13 Stück an verschiedene Museen verkauft und der eben-falls verkäufliche Rest wird z. Z. noch im Landesmuseum aufbewahrt. Zuerst besprechen wir:

I. Die Fibeltypen.

In dieser Gräbergruppe sind folgende Fibeltypen vertreten;

Als ältester Typus zwei Kahnfibeln der jungern Form (Taf. XV, Eig. 14)und die S ang ui s ug a f ibe 1, welche in verschiedenen Formen zahlreich vorkommt.In erster Linie nennen wir den schlanken Typus von:

Golasecca H, von welchem 12 Stück mit graviertem Bügel (Taf. XLI,Fig. 3 u. 4), 6 Stück mit fein geripptem Bügel (Taf. XLI, Fig. 2) und ein Stück mitKoralleneinlagen im Bügel (Taf. XVI, Fig. 3, 4 u. 6), total 19 Stück, aufzuzählen sind.

Am häufigsten finden wir den schweren Sanguisugatypus von Casaletto(vergl. Taf. XLI, lug. 1). Demselben gehören 98 Fibeln an. Im ganzen ist die Sangui-sugafibel durch 117 Stück vertreten.

In Grab Nr. 36 fand man neben 3 Sanguisugafibeln des Typus von Casalettoeine Bronzenadel mit durchbohrtem Kopfe (Taf. XLI, Fig. 9).

Neben den Sanguisugafibeln sind noch folgende, für die Einreihung der Gruppemassgebende jüngere Fibeltypen vertreten:

Die Horn- oder Sprossenfibel, Bronze, des Typus Arnoaldi (Bologna ),(Taf. XLI, Fig. 5), durch 7 Stück. Ferner:

Die Schlangenfibel, Bronze, des Typus von Castelletto-Ticino (Taf. XLI,Fig. 6), durch 14 Stück und endlich als jüngster Typus dieser Gruppe:

Die Certosafibel, Bronze, durch 54 Stück (Taf. XLI, Fig. 7 u. 10).

Eine Vergleichung mit der entsprechenden Gruppe des Gräberfeldes von Ceri-nasca, das, wie schon die Endsilben seines Namens andeuten, mit Giubiasco amnächsten verwandt ist, ergibt, dass in jenem Gräberfelde die älteren Fibeltypen weitstärker als hier vertreten sind. Wir finden daselbst noch Rippenfibeln mit groben Rippenund Bogenfibeln. Offenbar war die dortige Bevölkerung damals noch weniger mit kel-tischen Elementen vermischt, als diejenige von Giubiasco .

*) Mittig, der Antiquar- Gesellsch., Band XXVI, Heft i.