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Band 1.
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Ein Teil des Gerippes war durch die zahlreichen Bronzen dieses Grabes konserviert worden. Manfand Teile des Schädels, der Schienbeine und der Fussknöchel.

Ausserdem kamen 9 Sanguisugafibeln verschiedener Form zum Vorschein. Die 2 Grösstenwaren 0,14 m lang. Vier von diesen Fibeln trugen am Bügel einen wulstförmigen Ring.Die Bügel von 2 andern waren mit Koralleneinlagen geziert. Rechts vom Haupte der Leichelagen die beiden kleinsten Fibeln, auf der Brust und bei den Oberarmen je eine grosse und zubeiden Seiten der Beine je 2 kleine Fibeln. Vier Bronzeringe von 0,025 m Durchmesser fand mannahe dem Ostende des Grabes, in der Mitte desselben, sie können Haarringe gewesen sein. Endlichlagen über den beiden Schultern 2 doppelkonische durchbohrte Bernsteinperlen von 0,04 m Längeund 0,025 m grösstem Durchmesser, welche ohne Zweifel zu 2 Ohrgehängen gehört hatten,

Grab 23. (L i g u r i s c h.)

Tiefe bis auf die Platten 1,40 m, Länge 1,90 m, Breite 0,85 m, Höhe innen 0,70 m, Richtung S.O.Am westlichen Ende des Grabes standen folgende 3 Gefässe:

1. Eine henkellose Urne mit weiter Mündung. Höhe 0,17 m, grösster Durchmesser 0,14 m.

2. Eine Schale mit 0,15 m Durchmesser. Beide aus rotem Ton.

3. Ein glänzend schwarzer Becher, 0,09 m hoch.

Der Kopf der Leiche muss auf der nord-östlichen Seite des Grabes gelegen haben, denndort fand man in der Nähe der Schultern 2 Certosafibeln. Eine dritte gleiche Fibel lag auf derBrust. In der Nähe des Halses fand man eine Schlangenfibel aus Bronze und eine gleiche Fibelbeim linken Knie.

Grab 24.

Tiefe bis auf die Platten 1,80 m, Länge 2,00m, Breite 0,90m, Richtung S. S. O. Das Grabwar leer. Nur einige Scherben waren liegen geblieben.

Grab 25. (LiguriscK)

Tiefe bis auf die Platten 1,30 m, Länge 2,60 m, Breite 1,20 m, Richtung O. S. O. DiesesGrab lag vollständig in der Kiesschicht und war das grösste der bisher gefundenen. Am W. S. W.-Ende, zu Füssen des Bestatteten stand:

1. Eine Situla aus Bronzeblech mit Bronzebügelhenkel, Höhe 0,28 m Durchmesser 0,25 m.

2. Eine Schale mit Fuss und einwärts geneigtem Rande, Aussenseite rötlich, mit einem schwarzengeometrischen Muster geziert.

3. Ein Becher von rötlicher Farbe mit Fuss, nebst gewölbtem Unterteil und Oberteil, durchEinschnitt getrennt, Höhe 0,10 m.

Sieben Schlangenfibeln und eine Certosafibel, alle aus Bronze, waren in folgender Weiseauf dem Körper des Bestatteten verteilt. Zwei Schlangenfibeln lagen auf den Schultern, 2 gleicheFibeln bei den Lenden und 2 ebensolche zur Seite der Schenkel. Eine Certosafibel lag zwischenden Knien und endlich eine Schlangenfibel beim rechten Fusse der Leiche. Mitten im Grabe, inder Nähe des Gürtels, lag ein Bronzering mit 0,03 m Durchmesser. Ausser den drei oben genanntenGefässen befand sich in der Situla ein ovales hölzernes Schöpfgefäss mit Handgriff. Durchmesser0,06 m und 0,09 m.