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Neue Beiträge zur Schweiz. Münz- und Währungsgeschichte / von J. Schüpp
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zu 4 Kreuzern; b. zirka 12 Beispiele nach Livres zu 20 Sous zu 12 Deniers; c. zirka25 Beispiele nach Gulden zu 60 Kreuzern, selten nach Gulden, Kreuzern und Hellern.Im ganzen Büchlein kommt das Wort Krone ein einziges Mal vor, nämlich in derTabelle der eingebildeten Münzen, und genau so ist es mit dem 7Väbätzigen Bern-pfund. Wir begreifen leicht, daß im Lauf von 60 Jahren die Rechnung nach Pfundzu 20 Schilling zu 12 Heller außer Übung gekommen ist. Das Zählen nach Schweizer -franken zu 10 Batzen zu 10 Rappen war im Jahre 1831 schon einige Jahrzehnte alt.Diese Zählart ist in unserm Vaterlande zuletzt aufgetreten; aber dennoch ist sie dieverbreitetste geworden. In Frankreich war am Ende des 18. Jahrhunderts in demneuen Maß- und Gewichtssystem und in dem neuen Münzsystem die dezimale Ein-teilung durchgeführt worden, ln der Schweiz wurde im Jahr 1799 durch die helve-tische Regierung das Zählen nach Franken zu 10 Batzen zu 10 Rappen eingeführt.Der Name Franken war 1798 in der Schweiz nichts Neues. Haller schreibt im 1. Teil,Seite 291:Zehnbäzler oder Franken, 30 Sols de France, war bis 1757 eine eingebildeteMünz , seitdem aber prägt man dieselbe, 1775 Schrot 30 5 /i2 (Stück per Mark), Korn10 Den. ( 10 /ia fein).

Umschau im Jahre 1851. Rechenbuch für das bürgerliche, kaufmännischeund gewerbliche Leben von Xaver Frey, Lehrer der Handelswissenschaft in Bern ,Bern 1851. Der Verfasser ist wohl der Schweizer , welcher neben dem Glarner Pfarrei-Jakob Heer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts am gründlichsten Währungs-und Münzrechnungen gemacht hat. Von ihm besitzen wir auch in 2 Auflagen Ab-bildungen der kursierenden Geldsorten. Das Vorwort des Rechenbuches hat das DatumMitte Februar 1851. Im August des gleichen Jahres begann in unserm Vaterlanddas Einsammeln der kantonalen Geldsorten. Im Vorwort heißt es:ln Betreif desneuen schweizerischen oder französischen Geldes ist zu erinnern, daß es ganz gleicheingeteilt wird wie das bisherige, nämlich der Franken in 10 Batzen zu 10 Rappenoder geradezu der Franken in 100 Rappen; daher ist auch in den vier Rechnungs- arten kein Unterschied gemacht, ob es alte oder neue Franken, Batzen und Rappenseien. Das alte Bernpfund haben wir noch in 2 Aufgaben gefunden, aber nichtzu 20 Schillingen, sondern zu 30 Kreuzern; nur in 6 Aufgaben wurde gerechnet nachBernkronen, Batzen und Kreuzern; in mehr als 150 Aufgaben kann man sich zu denFranken , Batzen und Rappen die neuen oder die alten Geldstücke denken; in mehrals 50 Aufgaben treffen wir Gulden und Kreuzer oder auch Gulden, Kreuzer undPfennig.

Münzprägung und Münzumlauf unterm Schweizerfrankensystem 1800 bis

1850. Nach Löhners Angaben sind in der Münzstätte in Bern seit 1800 geprägtworden: a. Rappen in 5 verschie4enen Jahren, die ersten 1811, die letzten 1836;b. Vierer keine; c. 2 Rpst. nur 1909; d. Kreuzer nur 1811; f. Batzen in 5 Jahren;g. Zehnkreuzerstücke nur 1826; h. 5 Btzst. 4 Jahre; i. Frankenst. nur 1811.