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Neue Beiträge zur Schweiz. Münz- und Währungsgeschichte / von J. Schüpp
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nur in wenigen Fällen nach 4 Sorten: Gulden, ß, a und hlr. Es wird auch gerechnetnur mit ß und a, in etwa 10 Aufgaben mit Batzen. An 2 Orten ist das Piesle zu5 Schillingen erwähnt. Die Rechnung nach Gulden und Kreuzern kommt im Buchnirgends vor. Wichtig scheint der 5 Bätzner zu sein; er ist einigemal erwähnt. Eswäre auch hier unmöglich, vermittelst des Buches zusammenzustellen, was der Pfarrerin Wohlhausen damals in seiner Kasse zählte. Auf Seite 461 findet sich folgende Tabelle:

Einteilung des Luzernergeldes

1 Tonne Gold =

100000 Gulden

Gulden Schilling Angster

Haller

1 Münz Duplon

7

20 Schilling

1 40 240

480

1 Silber Kronen

2

20

1 6

12

1 Thaler

2

10

1

2

1 Kronen

2

ferner 1 Franken = 30 Sch.; 1 Leuen = 10 Sch.; 1 Dicken = 20 Sch.;

1 Batzen = 3 Sch.; 1 Rappen = 2 a.

Wir wollen glauben,

er habe in seiner Kasse keine Hellerstücke

gehabt, und

von den Goldstücken des reichen Herrn (Seite 136), von Quadruplen, von den 2 fachenSchildle-Duplonen, von den 2 fachen und einfachen spanischen Duplonen sei er hieund da glücklicher Besitzer gewesen. Emanuel Haller führt im ersten Teil des Münz -kabinets Seite 407 und 408 die folgenden Münzen des Löblichen Standes Luzern an:Haller vom Jahre 1554, Angster, Rappen, Dreyer, Kreuzer, Schilling, halbe Batzen,Groschen, Batzen, 5 Schilling, Zehnkreuzer, 10 Schilling, halbe Dicken, Fünfbätzler,Dicken, 10 Bätzler seit 1779, und das stimmt mit unserer obigen Zusammenstellungziemlich überein. Daher Stücke zu 1, 2, 4 und 6 a; Stücke zu 1, IV 2 , 2, 8, 5, 7 l /2,9, 10, 15 und 20 ß.

Neues Rechenbuch von Pater Rivard Crauer, Subprior 1819 in Sankt Urban .

Während Zürcher in seinem viel großem Buche nur nach Gulden zu 40 Schillingenzu 60 a rechnet, hat Crauer in der Bruchlehre Beispiele und Übungen mit dem Luzerner -guldenbruch, dem Bernerguldenbruch, dem Florinbruch. Florin bezeichnet immer denReichsgulden. So finden wir denn in den Aufgaben a. fl zu 40 ß zu 6 a; Sch. zu6 Agstr. zu 2 Hllr. (selten); fl zu 40 /?; ß. fl zu 15 Btz. zu 4 Kr.; fl zu 15 Btz. zu4 Kr. zu 2 Vierer; fl zu 60 Kr. zu 8 Hllr.; Livres zu 20 Sols zu 12 Deniers; y. Gl.zu 60 Kr. zu 4 Pf. Auffallen muß es, daß Subprior Crauer im Jahre 1819 in seinemRechenbuche keine Beispiele für die dezimale Zählung nach Schweizerfranken zu10 Batzen zu 10 Schweizerrappen hat.

b. Die 1799 eingeführte Rechnung nach Schweizerfranken, Batzen undRappen. Wir haben gesehen, wie in Bern , Basel und Zürich dieser Übergang ziemlichgeräuschlos und ohne Schwierigkeiten vor sich gegangen ist. Anders lagen die Ver-hältnisse in Luzern . Die Zahl 3 wirkt 2 fach. 1 Schilling 6 Angster oder 3 Rappenund 1 Batzen = 3 Schilling. Daher 1 Btz. 9 Luzernerrappen, und in diesem Sinnegeben nun die Geldstücke unserer Zusammenstellung vom Schilling an die folgendenWerte: