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Die Münzen und Medaillen Graubündens / beschrieben und abgebildet von C.-F. Trachsel
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nicht sehr deutlich geschriebene Document, zu verbessern.Möglicherweise dürfte hier auch nur ein Druckfehler vor-handen sein, indem die beiden Buchstaben in den deutschen Lettern 31 und SK leicht verwechselt werden konnten.

391 .

Dieser Stempel ist dem ersten ähnlich, hat aber keinMonogramm.

392 .

1570.

Kreuzer.

2ter Stempel.

Original

im Münzcabinet * <7der Stadt Zürich . ^

Zum Schlüsse dieser Abtheilung erwähne ich nocheiner Münze, welche die früher ausgesprochene Hoff-nung zu bestätigen scheint, dass noch Münzen desGotteshausbundes von einer späteren Zeit als 1570 ent-deckt werden würden. Nach genauerer Betrachtungeiner schon öfters angesehenen Abbildung glaube ichdie erhoffte Münze ausfindig gemacht zu haben.

Bei Stürmer, Ausgabe von 1595, Seite 166, ist einKreuzer ohne Jahreszahl abgebildet, welcher unter derRegierung des Kaisers Rudolph II , also nach 1576geprägt wurde. Trotz der entstellten Umschrift undDarstellung ist diese Münze kaum anderswo hinzulegen,als nach dem Gotteshausbunde.

Hs. MO — NO — DO + — ERGI

mit einem inneren Kreise. Doppelkreuz mit vier langenSchenkeln, welche die Umschrift theilen.

Rv. RVDOLFVS — II D ♦ G ♦ BIP

mit eineip, inneren Kreise. Der gekrönte Doppeladlermit der Werthzahl I im Reichsapfel auf der Brust.Unten im Schriftkreise ein kleines Wappen in einemspanischen Schildchen.

0. J.Kreuzerunter

der RegierungRudolphs IIalso nach 1576geprägt.

Schluss der IV. Abtheilung“.