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Urgeschichte der Schweiz / Jakob Heierli
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331
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Die Eisenzeit.

33 t

durch Nadeln, Ringe, Spangen, Fibeln und Giirtelhaken. Und nundie Fundorte dieser Objekte!

Es ist besonders die Limmat gewesen, welche Altertümer barg,die durch viele Grabungen und Baggerarbeiten wieder zu Tage ge-

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Fig. 318.

Eisenbeil mit Schaftlappen aus Zürich .

Fig. 3*9-

Düllenbeil aus Eisen von Zürich .

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fördert wurden. Bei der Wasserkirche fand man Scherben, Stein-und Knochengerät und auch ein Bronzeschwert, dessen Griff nureine Verlängerung der Klinge bildet und mittels Niet-nägeln an eine Holzhandhabe befestigt wurde. VorMeise und Rüden wurden im Limmatbett ein Beil-hammer aus Serpentin, Scherben, Bronzenadeln, einBronzekelt und ein Eisenbeil gefunden. Dieses letztere(Fig. 318) ist ein überaus seltenes Artefakt. Es besitztnämlich genau die Form der Lappenkelte aus Bronze,ist eine Nachbildung derselben in Eisen.

Je mehr man sich der 1881 neu erbauten Rat-haus- oder Gemüsebrücke nähert, um so dichter reihensich die Funde aneinander. Vor dem Rathausewurden beim Baggern der Limmat folgende Arte-fakte enthoben: Beile aus Stein und Bronze undein Eisenbeil mit Dtille (Füg. 319), wie wir solchenauf dem Uto, in der Ansiedelung La Tene amNeuenburger See und an vielen andern Orten be-gegnen. Auch ein Kupferbeil in Steinbeilform wurdegefunden, ferner ein Bronzedolch, eine Filetnadel,Knochenhacken und ein Bündel vonangefangenenEisenschwertern (Fig. 320). Ein Bronzeschwert vonbedeutender Länge zeigt den Möriger- oder Ronzano-typus in der Variante, wo der massive Griff daraufberechnet war, eine Einlage aufzunehmen. Beim

Fig. 320.AngefangenesSchwert ausZürich .