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Viertes Kapitel.
beim dortigen Geistlichen neben 30 römischen auch 5 keltischeMünzen, von denen eine (Fig. 407) den Allobrogern gehört habendürfte. Zahlreicher sind vorrömische Münzfunde in dem ob Liddesgelegenen Bourg St. Pierre , besonders aber am Mont Joux in derNähe des Bernhard-Hospizes, wo schon vor Beginn unserer Zeit-rechnung ein Heiligtum bestanden hat. Das von Prof, von Duhnpublizierte Verzeichnis von Münzfunden in dieser Gegend nennt92 Münzen, die den Salassern, Allobrogern, den Sequanern, den
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a b
Fig. 40;.
Allobrogermünze von Liddes.
Volcae Arecomici, den Volcae Tectosages u. s. w. angehören.Nicht selten sind massaliotische Silbermünzen. Einige Stücke tragenAufschriften, wie CRICIRV, TOC (Togirix), (Durn)ACOS, ATISIO-REM(O), MEDIOMA u. s. w.
a Fig. 411. b
Orcitirix(Orgetorix)nninzen aus Ost-Frankreich.
Fig. 409.
Fig. 410.
Fig. 408.
Auffallenderweise hat man in der Schweiz noch keine Münzendes Orcitirix gefunden. Im östlichen Frankreich jedoch sind sie garnicht selten (Fig. 408 u. 411). Sie bestehen aus Silber und zeigenverschiedene Typen. Die einen haben auf der einen Seite einenbehelmten Kopf, bei dem manchmal ATPILEI oder COIOS zu lesensteht und auf der andern Seite ein springendes Pferd; bei denandern erscheint auf dem Revers ein Bär, auf dem Avers ein oftbehelmter, oft unbehelmter Kopf, der hier und da die Umschrift ED VISaufweist. Der Name ORCITIRIX steht auf dem Revers, entwederüber dem Pferd oder unterhalb der Darstellung des Bären.