Geschichtliche Uebersicht.
523
acht zu gewinnen, und das erst kräftig erblühte Eeich zu einem Kampfveranlassen, der fast fünfzig Jahre währte und es, durch fortgesetztinnere Parteiungen, seit dem Tode Sigismunds Wasa (1632) dem Ver-a jählings entgegen führte. —
Auch Italien erhielt sich im Ganzen von der spanischen Weisehnd^' ^ bscbon dies Land der alten Kirche durchaus unterworfen bliebseit Ferdinand dem Katholischen zum grossen Theil von dem spa-mit Cn ^ Ce P* er unmittelbar beherrscht wurde, gelangte solche hier, etwaden^h' -lSna ' lme V ° n ^ ea P e ^ und (später) von Mailand , selbst auch inoheren Kreisen nur sehr bedingt und langsam zur Geltung. Diedie ,°™ auern d lebendige Pflege der „schönen“ Wissenschaften und Künste,hoc! araU ^ ruitbegründete ungeschwächte Gewerbthätigkeit, als auch der1 immer bewegliche Handel bewahrten dem italischen Volke eineei * der Anschauung, welche dem wesentlich widersprach. Durchr 'c beständige engste Berührung mit den verschicdenst gearteten Fremden,z üsa' e ^ ne £ sbecre bildeten, die hier (seit 1508) fast unaufhörliche ni ®enstiessen, wurde dies in noch Weiterem verstärkt. Alles wasHUrK S ^ a "' sc ^ lcr Weise sich überhaupt zu eigen machte, betraf im Grundeblieb ' nzeblbe 'ten, nicht aber die Lebensform als solche. In diesem Punkteder V^ a ^ en ’ a * S ^ as zume ' st fein gebildete Land, vielmehr das Landermittelung zu allgemeinerer Ausgleichung.
Unt 11 ^ ar n > bei seinem fortdauernden Schwanken zwischen möglicher^»n* unter Oestreich und türkischen Schutz, brachte es kaumzu einer nur schwachen Einmischung von deutscher Weise,durch*^ n0C ^ Se ^ s f nachdem es, mit Ausnahme von Siebenbürgen ,C ^ er dinands I. Vertrag mit Soliman zu Oestreich gedrängt undMaximilian II. (seit 1569) noch enger damit verknüpft wordenerb l ^ ’ e b e n b ü r g e n vermochte sich noch um so volksthümlicher zuSchl 611 ’ a ^ 3 es > stets weniger von Aussen berührt, auch noch um denass des Jahrhunderts im Besitz eines eigenen Herrschers, BathorisIT! 606 ) Verbljeb -
w ied USS ^ an dj wenn auch schon seit dem Beginne dieses ZeitraumsZeit erUln zu ßinem selbständigeren Ganzen erstanden, bedurfte geraumez ufi a m S * tb auc l‘ nur ers t in den neuen Zuständen einigermassen zurecht-tno n 6n ' se ' ner fast dritthalbhundertjährigen strengen GewöhnungUnd A*r^ SC ^ er Art, darin auch noch durch seinen Verkehr mit den Tatarentreib 0n ^ en tu Kasan und in Astrachan , bis zu deren völliger Ver-Uür Ul )^ ^84) wenigstens theilweis unterstützt, vermochten sich demdp« SciWer z u entwinden. Kaum dass man sieh hier in den Gebieten,t^estp - azu uähere Gelegenheit ward, schon zu etwa festerer Aneignungauch a ü^' 8cber ) deutscher Weise verstand. Doch fehlten dem LandeÜberhaupt zunächst noch irgend welche Mittel zur Beförderung