A. Tracht. Spanien . Kleidung der Männer (1550—1600). 539
nicht während der Dauer eines Jahrhunderts.“ Indessen auch die immertiefer greifende Zerrüttung des Wohlstands, die nur allzubald erfolgte,emmte den Aufwand keineswegs. Vielmehr, gleichsam wie hierdurchzum Widerspruch noch mehr gereizt, blieb derselbe, auch ungeachtet derStrengen düsteren Schmucklosigkeit Philipps II., bis in den Anfang deregierung Philipps III. (1598—1621^ unausgesetzt im Steigen. Anders^erhielt es sich mit der Form. Theils zog man sie noch knapper zu-sammen, anderntheils erfuhr sie auch, obschon nun stets innerhalbausaerster Knappheit, wiederum einige Erweiterung. Dies letztere jedochra l fast ausschliesslich beim weiblichen Anzuge die Oberermel, beim männlichen das Wamms; dieses jedoch auch nur vereinzelt.
Für die männliche Bekleidung gab nun nach dieser Seite hin11 PP selber alsbald den Ton an. Er kleidete sich am liebsten schwarz,en hveder in Seide oder Sammet, die Gewänder je nachdem gegensätzlich
Fi g . 208.
Fig. 209.
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. t Weder das schosslosemit dem einen oder dem anderen Stoff ve n0 ch das der Schaube
Wamms und die Weise es vorn offen zu ^^kieid scheinen ihm
ähnliche, meist mit Pelz ausgeschlagene ^ ^ ^ ergtercri)
zu gesagt zu haben. Gewöhnlich be ien längeren Schossen,
Wesentlich aus Anstandsvücksicht, eines ^ Schaube eines einfachen
^ 1S zt| m Hals hinauf zugeknöpft, un