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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.

Die äusserlichen Röcke haben hinten, auf den Schultern,

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Kragen, vorn herunter und an den Seiten Schlitzen mit goldnenwohl mit Perlen gestickten Litzen, an welchen lange QuastenDie Ermel daran sind fast so lang als die Röcke, aber gar enge,sie auf den Armen in viele Falten zusammenstreifeln, dass kaumHände hervorreichen. Bisweilen lassen sie im Gehen die Ermel ^ erHände herüberhängen (vergl. Fig. 267 a ). Etliche Sdaven undfertige Vögel tragen in solchen Ermeln Steine und Prügel, we£c

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Fig. 266.

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nicht leicht gewahr werden kann, womit sie manchmal, sonNachts, einen unversehens überfallen und niederschlagen.

Alle tragen Mützen: Die Kneesen oder Fürsten ,

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Reichs-Räthe, wenn sie in öffentlicher Versammlung begriffen, fgtte r£schwarzen Füchsen und Zobeln Mützen bei einer Elle hoch, S ° nst se j n; a u£und verbrämt, lassen jedoch nicht viel rauches herausgekehrt *e®e in fbeiden Seiten mit goldenen oder Perlen Litzen besetzt; die oBürger haben des Sommers von weissem Filz, des Winters vund mit gemeinem Rauchwerk gefütterte Schapken oder Mützen-