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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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711
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A. Tracht. Osman. Türkei . Kleidung der Männer (1500 1600). 711

begnügte man sich wohl mit einem nur einfachen schmalen Bande oderRiemen, vorn zusammengeschleift oder gesc)* zug i e ich das eigent-

Das Obergewand (verredscha; f ere jJ zur Repräsentation von

staatsam tliche Kleid und ^ Vorkommnissen getragen,

Rang und Würde, wesentlich nur bei feierliche ^ prnQkkleid nur

m Allgemeinen aber, und so bis heut, »« f dm Hause ) über diebeim Ausgange (zu öffenthchem Erschein altherkömmlichen Form

Rüstige Bekleidung angelegt. Dasselbe' ^ min destens so lang wiegetreu, durchgehend von beträchtlicher reic h e nd, mit langen und

^er Kaftan, zumeist jedoch bis zu den 3 r rrae ln versehen (Fig. 273 a;weiten, zuweilen auch unterhalb geschbte;en gtaatäkleid bestand eS) jeVer gl- Fig. 269). In seiner Eigenschaft als

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5 *^ ...

dichter Seide (Atlas, Damast,ach Maassgabe der Bangbezekbnung, von dfin in Färbung und ver-

Rrokat) oder Tuch, dementsprechend vers ^ bcstimm t, wählte

betender Ausstattung-, zu gewöhnlichem einen derberen Wollen-

man dazu, wie noch gegenwärtig, (hauptsächlich blauer oder

8t °ff, wie Chalon u. dergl., von dun' e dieser oder jener Eigen-

gruner) Farbe. Ueberhaupt aber, gleichvie