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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
schaft, pflegt man es besonders seit der Erhebung Muhammedsder Eroberung von Constantinopel (1453), mit möglichst kostbaremwerk zu füttern und zu verbrämen, und es auch so, ohne Rücksicht »die Witterung, den grössten Theil des Jahrs hindurch zu verwenden^Im sechszehnten Jahrhundert, und auch noch bis in die neuerefertigte man dies Gewand, doch hauptsächlich für den staatsann 1Zweck, gelegentlich theils mit nur kurzen Halbermeln, theils bd'gmit Armöffnungen, und stattete es an den Schultern mit engen, bi»den Boden reichenden Hängeermeln aus (Fig. 274 h); so auch wurmehrfach ohne Pelzwerk belassen (Fig. 274 n), noch sonst aber zu wmit einem kurzen Ueberschlagkragen beliebt und, ähnlich wie nnder Kaftan, vom Hals bis zur Taille hinab mit Knöpfehen oder dernach mit langen, litzenartigen Schliessen besetzt (Fig. 274 b).
Fig. 27i.
Neben diesem Gewände, auch wohl statt seiner, bedient man
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unfehlbar gleichfalls seit Alters, einzelner engeren und kürzerenziehröcke (? „gibbeh; benish“), wie solche namentlich bei denallgemeiner üblich sind (Fig. 275 a; vergl. Fig. 272 a; Fig- r
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anderntheils, zumal bei regnerischem und kaltem Wetter,einfacherer Uebergewänder gemeiniglich von gröberem (kameem«Stoff, welche im Ganzen den den Arabern urthümlich eignen, jedoch