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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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II. Das Kostüm lies 16. Jahrhunderts.

Um-

Menge verschiedenartiger Mützen und Kappen (kaouk) °^ C .,Windung im Gebrauch. Auch diese waren und blieben mehren ^ ^

Form, Farbe und Ausstattung je nach Stand, Volksthümlichkeit 11

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besonderen Vorschriften unterworfen. Sie hatten vornämlich im ^zehnten Jahrhundert, vereinzelt sehr seltsame Gestaltungen (vero ' er .272 a. b), und lassen zum Theil auch noch heut Anklänge ^ a ^ Q | in ekennen. Viele bestehen aus farbigem Filz oder Tuch mit un ^Pelzumrandung, andere durchaus von Pelzwerk. Einige der al - rkömmlichen leiten ihre Beschaffenheit von irgend einem feierlichen ^stände her. So der einstigen Janitscharen hohe Mütze (usKi^lhinterwärts herabfallendem Stoff (Fig. 271 ac). Sie galt als einebildung des Ermels von dem Gewände des heiligen Derwisch, aU fdieser bei der Einweihung der Truppe einem ihrer Anführer segne 9das Haupt gelegt haben soll. Seit Alters schützt man sic 1 r ^ a ngBelästigung von Insekten durch einen zartstofligen Kopfhhe^^(sineklik) von Seide oder Musselin, und bediente sich bei rege ^ ^Wetter noch bis ins achtzehnte Jahrhundert, bis zur Aneig nURegenschirme, einer sich schirmärtig auseinander breitenden lieg 61 ]

Die Deckel bemerkte darüber S. Schiceigger in seiner 1 ® r j, a ne)Constantinopel im Jahre 1577die etliche über den Hüten l ^jt

führen, brauchen sie wenus RegenWetter ist, dass der weisse ^ zll -

nass werde. Es hat dieser Uebersturz Falten, dass man ihn ß ar ettsammenlegen, und ist aus solchem Zeug gemacht, wie manbei uns macht, und sind alle roth. j a fiir

Hinsichtlich der Haartracht folgt man im Allgemeinen^e^ en c»

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von dem Propheten zugleich mit Rücksicht auf das KlimaWeisung. Demnach wird, wie es heisst jedoch erst seitKopf mit nur seltnen Ausnahmen bis auf einen zopfartigen(kiba) kahl geschoren. Der Bart dagegen, ausser den ö n iitunterlag zeitweise sehr strengen gesetzlichen Vorschriften, ! a ls a uclBezug auf Rang und Würde sowohl über seine Zulässigke j:»#

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über seine Form entschieden. Nach wie vor als die eaei» lc i ^ be-und schönste Zierde des Mannes, ja gewissermaassen mit E 1trachtet, erfährt derselbe überhaupt die sorgfältigste Pflege- ^gchs*® 11Die Fülle kostbaren Schmucks, durch welche sich die . f e =t-und höheren Beamten vorzüglich unter Soliman JT. insbesonder®^^ al) cl»liehen oder staatsfeierlichen Vorkommnissen auszeichneten, zU)T) al

vor allem kostbar verzierte Waffen gehörten, hat sich nach i ä eit

während des späteren Verfalls des Reichs, allmälig verloren.^ ^ j de n

lange beschränkt sich eine derartige Ausstattung auch seihstbegütertsten Ständen fast lediglich auf einen nur einfachengewöhnlich von Silber mit einem Carneol, und, sofern ihnen

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