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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
werpen angefertigt; ebenso die noch sonstigen Ornatstücke, Sch' vcr jDolch, Gürtel und Gewänder, wie auch die zur Ausstattung der ko^oliehen Prinzessinnen bestimmten Stoffe von dorther bezogen. DieKrone war reich besetzt mit Diamanten, Rubinen, Perlen und zl ' 0mit einem grossen runden Saphir. Unter den königlichen Gcw^befand sich eine kostbare Kleidung (Untergewand und Mantel?) 111 ^
und Violett, längs den Krägen und Aufschlägen mit Gold undsteinen verziert, und unter den mannigfachen Zeugen zum SchniucPrinzessinnen waren zwei Röcke von Gold- und Silberstoff, g cS . nRoben u. a. m. Den Hofbeamten ward verordnet, sich durchweg^Blau und Weiss zu kleiden, je nach dem Range in Sammet , Atlas,mast, Taflet, Tuch u. s. w. Die Beamten der Kanzlei sollten ^und Weiss, die Musikanten Gelb tragen, und dem fungirenden Erzk 15 ^^verschrieb man einen kostbaren Chorrock. Als Sigismund sich * ^liess (um 1594) erschien er im Zuge nach der Kirche zu Pferd ni t _weissen (Unter-) Gewände und einem Mantel von rothem Sammet)eher mit Luchsfell gefüttert war, bedeckt mit einer offnenZaumzeug des Pferdes überreich mit Gold und Edelsteinen gesch® 1 ^^Karl IX. aber zeigte sich bei seiner Krönung (um 1604), ausserdem ^er unter einem Baldachin zu Fusse ging, in einem mit Steine 11Stickerei prachtvoll verzierten weissen Ornat. Ihm folgte der K r0I, P .
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Gustav Adolf zwischen den königlichen Prinzen Carl Philipp UT |y nte ]irhann. Diese waren gleich gekleidet, mit weissen Röcken, langen 1 tte0von dunkelviolettem Sammt, gänzlich mit Hermelin ausgeschlagen, ^ &
von violettem Sammt mit breiter Umrandung von Hermelin ungoldner Krone darüber. — Im Uebrigen zählten zu den eigentlichliehen Abzeichen ausser Mantel, Reichsapfel, Scepter, Krone, ^ nn dHandschuhe und Ring, noch das Reichssiegel, ein goldner Schlü s - ^der y>Carecani“ (Carcan)-. Ein Halsband mit goldner Brustkette. ^den Besonderheiten bei Vollziehung der Krönung selbst gehörte, da- \Könige von dem „Drotset“, dem höchsten Beamten, nach cinangoldne Kronen aufgesetzt wurden. "
In Spanien war der König gehalten sich in jedem der L* j, e nreiche, je unter besonderen Förmlichkeiten krönen zu lassen. en
von dem damit auch in der äusseren Ausstattung des Ornats > jje-Wechsel, dabei zum Tlieil die Wappen der einzelnen Reiche, de 5
kleidung eingestickt, eine Rolle spielten, hatte vermuthlich anvon Ferdinand dem Katholischen vorwiegend angewandten 0
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gleich Karl Y., wenigstens hinsichtlich der Gewänder, eine ^ e)Smeinen deutschen Kaiserornat ähnliche Durchbildung, ein langesUnterkleid, ein kürzeres farbiges (purpurnes) Uebergewand u " ^ jrtRückenmantel von Goldstoff u. s. w., aufgenommen und einge u