uns Jvostüm des 16. Jahrhunderts.
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die Brust mit Stroh dick ausgepolsterte Wülsten, und, nächst dem
oder dem ohne Rücklehne belassenen „Stech-Sattel“ die, beinahe £
den Hufen vollständig verhüllende, gewöhnlich reich mit Embleme«! ^
sprächen u. dergl. geschmückte „Stechdecke.“ — Die hierzu atissehlm^^
gebotene Angriflswaffe war eine vierzehn bis fünfzehn Fuss lange
mit dreitheiliger stumpfer Spitze, dem danach sogenannten „oder „Krönlein.“ ,
• Der „Rennzeug“ bestand (mit Wegfall von Achselstücken « n '^ (1 .zeug) aus einem den „ Schaltern “ des fünfzehnten Jahrhunderts «ähnlichen „Rennhut“ ( Fig.92 a. b), aus einem an die Brust z« & e ineißbenden „Bart“ („mentionnere“), welclier Hals und Kinn deckte, ^Bruststück mit Rüst- und Widerhaken nebst Bauchreifenschienten Schoossen, und einem ebenfalls an die Brust zu schra ^
‘ zweiten „Bart“, von solchem Umfange, dass er nahezu de«
Oberleib mit Einschluss des unteren Gesichts verbarg („ffrnnde $ . tz jgEin solcher Harnisch wog gewöhnlich zwischen achtzig und zwei«« ^ ^ iePfund. — Die Ausstattung des Pferdes war iiu Ganzen dieselbe ^zum schweren Stechzeug, nur dass dem Sattel die Rücklehne w’ ’ e j B ean demselben vorn jederseits, zur Deckung der Schenkel des Reiten,^.^starke nach innen gebogene „Schenkelwehre“ („Streichdartze ,angebracht wurde.—Die Lanze war mit scharfer Spitze, und 1111 , c „ e a
zum Schutz des Oberarms, mit einer auf einer Seite ausges« 10„Brechscheibe“ bewehrt.
Je nach Besonderheit der Rossturniere wurde denn aucndieser Ausrüstungsweisen gewechselt, bald das eine oder anderefortgelassen, gelegentlich auch wohl noch ein eigenes Spiel- 0stärkungsstiiek hinzugenonnnen. — m aimT
Die Angriffswaffen setzten sich in ihrer ganzen Fülle un aJBe j»fach verschiedenen Gestaltung unter verhältnissmässig nur ^ aD ° na jin)CWechsel im Einzelnen ziemlich allgemein fort, fast allein mb ^ derder „Stangenwehren“ bis gegen die Mitte des Jahrhunderts, re£ .]jtHandfeuergeschosse durchgängig, welche eben erst von jetzt an j, e reigentlich durchgreifender Geltung gelangten, mithin auch umzweckmässiger durchgebildet wurden. Es beruhte dies letztere t „is3 yderum wesentlich mit auf der zunehmend fortschreitenden &des Nutzens eines möglichst zahlreichen derartig bewaffneten fdessen Aufstellung und Anordnung zu thunlichst regelrechter a ji e nibarkeit man sich nun ganz besonders angelegen sein Hess- «ie mit aerUebrigen verhielt es sich mit diesen Waffen ganz ähnlich, s jeig en *Schutzrüstung. Nächstdem dass man auch von ihnen mit jjieb r
den Gebrauch der Feuergeschosse das eine und andere, ^ s j,„j C f]tb linlnutzbar, aufgab, brachte man nicht minder für sie, wo es der