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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.

des Schwerts, dem selbstverständlich die Gestaltung der Scheide ufolgte, änderte sich auch die Art dasselbe zu tragen.^' s . ZU _ e j nePunkte, von da an erst, wie vornämlich in Betreff des Handgriff,durchgreifendere 'Wandlung begann (mithin etwa bis 1550), ^

es am Welirgehäng, nicht selten vermittelst einer doppeltenwie vor senkrecht, oder bei überwiegender Länge, damit es un j.nicht hindere, massig schräg hängend zu befestigen ( Fig 290;

Fig. 295; vergl .-Fig. 214; Fig. 238 a. b fl'.); danach, zugleich durcAufkommen der meist sehr stark ausgebauschten, wattirten ObeisCbösen mit veranlasst, ward es durchgängiger, so insbesondereSöldnern üblich, das Schwert beträchtlich kürzer zu gürten (Fig- -Fig. 209 ; Fig. 222 a; Fig. 223; Fig. 231), und schliesslich die

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degen ganz demähnlich, zuweilen selbst übertrieben nach vom(gestürzt) zu schnallen (Fig. 224; Fig, 225). Hinsichtlich der Scunterschied man nach ihren Beschlagstellen, als auch zu etvaig er

zierung am geeignetsten, dasMundblech, dasmittlere

und das

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Band. Im Gegensatz zu demritterlichen Schwert « a ^Schubert der Söldner oder Landsknechte schon bald nach^ e ® 1 !' 11 ^; e sJahrhunderts an Länge ab, und an Breite zu. Es steigerte sl .^erallmälig in dem Maasse, dass es etwa seit dem Schluss derJahre gemeiniglicher nur noch einem allerdings grossen und starken 1(gaihpain, gaigne-pain; bread-earner) glich (Fig. 245 a; Fig- -Hatte ein derartiges Messer, bei noch geringerer Länge, nur ein efeso nannte man esKordelatsch (gardelatz, cortelas, cottelaccio; . 0S. 177), war es, bei breitem Rücken, etwas (säbelartig) gekrüm®^^hiess es, nach seiner ursprünglichen slavischen Abstammung und e ^ lUnung ( tusak) ziemlich allgemeinDusügge. Doch kam letztere ^erst spät, und im Kriege immer nur sehr ausnahmweise, in Anv e ^ vfr enZudem waren, auch als Landskneehtswaffe, die übergrossen undZwei- oderBeidenliänder mit glatter, oder, alsllM 11^ enmit gegenseitig wellenförmig ausgeschliffener Klinge, vorzüglich 18 ,j edie Mitte des Jahrhunderts noch vielfach in Gebrauch. Man = , v jejetzt fast durchgängig bis zu sechs Fuss lang (Fig. 293), zuniel ^ ci, »unun die übrigen Schwerter, mit nach abwärts gebogener, wohl a ^ )|)eden Enden schneckenartig gewundener Farirstange, (wie sel _ pjitFaustbügel, jedoch unterhalb der Klinge, zum Auffangen der^ gjeeinem aufwärts gerichteten halbmondförmigen Haken (Fig- j-pge,wurden ohne Scheide belassen, höchstens am unteren Ende ^ er 0( jerda man auch dies gelegentlich mit einer Hand fasste, mit Jl0( >li

Sammt umwunden, und auf der Schulter getragen. ^ 011 . ffetlid jesonstigen hierher gehörigen Wehren (S. 176) erhielten sich ^ eT ^^fzef 1)Panzerstecher oderPanzertrenner alsPratspics [