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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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775
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lischt, 'Waffen u. Bewaffnung (Heerwesen) im Allgem, (1500-1600). 775

^Schweizer schon ihr Landsmann Joh. Stumpf in seiner Chroniklit cl ' Wei z 1 zunächst im Allgemeinen:Merteils sind sie bewaffnetnd L i PailZ6r oder Harnisch: habend gemeynlich drey geweer, Schwert'> M ° d n an der S >' ten r darnach ein Spiess, Haiepart oder Büchsen,

Wff. a 0rdaxeri »der Streytaxen gebrauchend sy. Fertig sind sy zum An-' u "d ferner, zugleich mit in Betreff ihrer Söldnerschaft:AlleHelvetia sind zum Krieg geschikt, der Edelmann, Burger undä ttUch die Priester ziehend mit. Alles was von Mannspersonen and d and Hrtinzlct, ist von natur mehrtheils zum Waffen erhören, darumer c-. ! and viel hriegsvolk, habend allen kriegen Leut zu geben,yd» Ün g Zu Frankreich enthaltet stetigs 100 auserlesene Knecht von«i»f n ° SSen die allein auf seinen Leib wartend. So habend die PapstJar e »n guardi (Garde) von Eydgenossen auf 200 zu Rom und>is r entha lten, als Julius, Leo X. , Adrianus und Clemens u. s. w.5 >ehg rt 0m Von Harli V. kriegsvolk gewannen ward, hat die gwardi auf-auf d Iteni Anno Domini 1542 hat Papst Paulus 600 EydgenossenSen ft 65 " ^ Destellt an vier ort, jedes 150 zu einer Gwardi zu legen, als4 r Florenz , Bonnonia und Ancona , deren yedem gab er des monatsHit« 611 un d järlich zwei kleyder, wie lang das bestände, das weiss ichOr e R- S/' Hiermit auch stimmt im Wesentlichen überein, was A. v.heit d ZWlsctlen 1550 und 1575 über das kriegerische Verhalten insonder-so gl)t er . wohner von Zürich berichtete: !Die Prediger haben hier,si c w Wle an dere Bürger Harnisch und Spiess, die blank polirt an einemTheoi 0 6tl bvi Hause oder vollends in der Studierstube paradiren.als j, gUs Havater, ein schöner Mann, hat eine so kostbare Waffenrüstung,blos 2 Sie bei ei nem Ritter finden kann. Und diese Waffen sind nicht®ait e j 6r Hrunk. Die Geistlichen schaffen sich solche an, das \ aterlandlauf L eib im Fall der Noth zu beschützen. Bei Sturm und Ge-

kosten 611 ® ie sich m it anderen Bürgern vermischt ein, ihre angewiesenen^ ir idru,.i. U beziehen: das sieht wahrlich gut aus; und es machte vielen<Wh te 2 raich . besonders wenn ich an die Dolchen und kurzen MesserItalienischen Reverendis^simi unter den Kutten undtöeu che i° Cken tra Sen, und anstatt die Friedenshand zu bieten, flugs einenSeite k .. mordcr 'schen Stich versetzen. Ohne einen kurzen Degen an derh Hlt Jöeh mmt kein Prediger auf die Kanzel. -Der gemeine Mannhalt ihn r . auf einen hübschen Harnisch, als auf ein hübsches Kleid, undVorf ahr en " nmer sehr blank - Reiche Burger, die selbst, oder deren

«ehötie u d lfa Feld gedient haben, suchen eine Pracht darin, viele undnd Vers ehiedene Waffenrüstungen zu haben. Bey den Offizieren,

\ °ben S. 605 not. 3.oben S. 624 not. 1.