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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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1205
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A. Tracht. Frankreich . Kleidung der Männer (1700—1750). 1205

zum Ableben Ludwigs XIV. (1715) von einem eigentlichen Wechsel nichtwohl die Rede sein. Bis dahin blieb es, abgesehen von wenigen Schwankungen

Paris 1820. Bd. III. u IV. L’oevre d’Antoine Watteau etc., grave d’apresses Tableaux, etc. par Ies Soins de M. de Jullienne a Paris (b. J.) 2 Bde. gr.Fol. auch „Oevres des estampes gravees d’apres ses Tableaux et Dessins de feuAntoine Watteau “ etc. J. F. de Goez: Exörcices d’imagination de differensCaractöreset formes humaines etc. Augsbourg. 1784. kl. Fol. M. Moreau lej eune. Tableaux de la bonne compagnie ou traits caracterist., anecdotes secröts,polit., morales etc. recueillies dans les socidtes du bon ton, pendant les anndes1786 et 87. etc. Paris 1787. (Derselbe): Monument du Costume physique etmorale de la fin du dix-huitidme sidcle, ou tableau de la vie. Neuwied . 1789.Fol. D. Juan de la Cruz Cano y Ilolmedilla. Coleccion de Trajes de Es-pana, tanto antigues como moderno, que compreliende todes los de suo Do-minios etc. Madrid 1777. kl. Fol. Ch. Gavard. Galeries historique deVersailles. Paris 1838. 14 Bde. gr. Fol. (Die den vorlieg. Zeitraum betreffendenAbbildgn. gleichzeitiger Bildnisse u. s. w.) L. Brand. Zeichnungen nach demgemeinen Volke, besonders der Kaufruf in Wien . Etudes prise dans le peupleetc. (Wien) 1775. C. Suhr. Hamburgische Trachten. Hamburg 1808. Fol.(Derselbe). Der Ausruf in Hamburg, vorgestellt in 120 color. Blättern. Ham-burg 1808. Yathier. Les cris de Paris; ü Paris chez Engelmann. Toly.Arts, mdtiers et cris de Paris; h Paris chez Martines (um 1800). — Von sonstigenOriginalquellen verlieren die , Städteordnungen, Aufwandgesetze“ u. dergl. m.an Umfang und Bedeutung. Auch die „Memoiren“ ziehen sich enger zusammen.Dagegen liefern nunmehr die „Reisen“ in ihren „Briefen, Beobachtungen,Schilderungen der gesellschaftlichen Zustände“ u. s. w. zunehmend reicherenStoff. So bis zum Ausgange des Jahrhunderts. Die „Trachtenbücher“ lösensich bis gegen die Mitte desselben immer mehr zu losen „Trachten-Folgen“und Einzelblättern auf, während nach diesem Zeitpunkt diese „Folgen“ undBlätter selbst sich allmälig zu eigentlichen „Zeit- und Modebildern“ gestalten.Mit den dann, zuerst in Deutschland auftauchenden „Taschen-Kalendem“ undi,Taschenbüchern“ werden zugleich derartige Darstellungen zu einem fortlaufendenBestandtheil derselben. Aber schon früher, seit dem Anfang der siebenzigerJahre treten, zunächst in Frankreich , lediglich dem Bekleidungszweck ge-widmete „Modeblätter“ und auch, sehr bald überall Nachahmung findend,wirkliche „Mode-Journale“ u. s. w. auf, die fortan nicht nur den Wandlungender Mode bis ins Einzelnste genau folgen, sondern auch Moden erfinden undsolche nach allen Seiten hin verbreiten. Aus der grossen Fülle dieser Er-scheinungen sind, wenn auch nur beispielsweise hervorzuheben: „Collectionde Costumos Franqais, en habillemens ä la mode et au Theatre, dessincs parLe Clere., Derais et autres Mahres a Paris chez Esnauts et Rapillie (einesahireiche Folge trefflichst gestochener Blätter aus den siebenziger Jahren ff.;e 'no Auswahl davon erschien unter dem gleichen Titel, jedoch „tires de quatref °is plus grandes en cette forme par J. Nabholz, Paris “ auf Folioblättern zu-sammengestellt). A. Watteau. Figure des modes, dessinds et grav. chez Jeaurat.Costumes Franjais ä Paris chez J. Chdreau. (Costumes des Frangais mo-dernes) par Carlo Vernet, lithogr. de Delpech. Horace Vernet . IncroyablesMerveilleuses. Gatine sc. Paris. Fol. J Balzer. Le mode de Paris (du dern.sidcle) . . . Der göttingische Taschenkalender (götting. Taschenbuch) 1776bis 1813. Das Leipziger Taschenbuch für Frauenzimmer u. b. w. 1784 bis1820. Gothaischer Hofkalender. Gotha (seit 1777). Taschen-Kalender für