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[Textheft.]
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TAFEL 2.

Doppeldurchbruch - Arbeiten,

Italien , 16. Jh.

a) Das Muster ist ausgespart, der Grund durch Ausziehenvon Fäden nach beiden Richtungen und Umrandung der-selben in kleine Quadrate geteilt — Ricci: Fili tirati e telalasciata —. Die Zeichnung zeigt stilisierte Tiere in Recht-ecken, umrahmt von geometrisch verschlungenen Bändern.

b) Wie in Taf. i c sind auch hier nach beiden RichtungenFäden ausgezogen, dann aber, im Gegensatz zu Taf. i cdie ganze Fläche durch Umrandung in kleine Quadrategeteilt, in welche das Muster in Webstich eingearbeitet ist.Stilisierte Bäumchen sind abwechselnd auf- und abwärtsgestellt. Die Verbindung bildet ein Zweig, der von einemS-förmigen Ornament gekreuzt wird. GeometrischesRankenwerk bildet den beidseitigen Abschluss.

c) Durch Ausschneiden der Leinwand und Umrandung sindkleine Quadrate gebildet und durch Knötchen — picots —bereichert. Die Räume zwischen den Durchbruchpartiensind durch Linienführungen in Zughöhl geteilt und durchPlattstich-Würfel geziert. Der untere Rand ist mit genähtenZacken besetzt — Ricci: Tela tagliata —.

d) In den senkrechten und wagrechten Linien sind nur wenigeFäden stehen geblieben, die in den Kreuzungspunktennoch sichtbar sind. Die Dreiecke, aus denen sich dieZeichnung zusammensetzt, sind freie Näharbeit. — Luft-

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