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[Textheft.]
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TAFEL 3.

Doppeldurchbruch - Arbeiten,

Italien , 16. Jh.

a) Wie bei Taf. 2 c sind nach beiden Richtungen einige Fädendes Leinenstoffes noch vorhanden. Sie wurden umrandetund bilden die quadratische Einteilung des Grundes. DasMuster ist freie Näharbeit und zeigt wechselnde S-Formenund Rosetten. Den untern Abschluss bildet eine geklöppelteSpitze.

b) Der Grund ist durch Ausziehung von Fäden und Um-randung derselben quadratisch geteilt. Das Muster, einkräftiger Rankenzug mit stilisierten Figuren, ist in freierNäharbeit hergestellt und mit Knötchen geziert. Die beidenBegleitbörtchen und der Zackenabschluss sind ebenfallsDoppeldurchbruch-Arbeit.

c) In den geraden Linien sind noch einige Leinenfäden stehengeblieben, weshalb wir diese Arbeit noch zum Doppel-durchbruch zählen dürfen. Ein schmaler Fries umschliesstoben und unten die breitere Mittelfläche mit Frauenfiguren.Den untern Abschluss bildet eine Klöppelspitze, die inzuno-enförmige Zacken ausläuft.

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