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vielleicht Sachen nicht zur Anschaffung gelangen, deren dringendeNotwendigkeit für die Kriegsbereitschaft ich sonst, unter andernUmständen voll und ganz anerkennen würde. Ich begrüße diesals die ausgesprochene Anerkennung des Prinzipes , dass derSchwerpunkt unserer Bestrebungen auf dem Gebiet des Wehrwesensin der Ausbildung liegt, dass alles andere zurücktritt gegenüberder zielbewussten Absicht, vor allem unsere Ausbildung so gutzu machen, wie bei unseren Milizverhältnissen möglich ist. DieserBeschluss sei der ausgesprochene, bewusste Bruch mit den Traditionen,in denen wir aufgewachsen sind.
Im übrigen aber glaube ich, dass, wenn wirklich eine Be-schränkung der Militärausgaben notwendig sein sollte, Ersparnisseauf den Materialanschaffungen wohl möglich wären, ohne dieKriegsbereitschaft auf besorgniserregende Art zu gefährden.
Es liegt mir ferne, und ich verwahre mich ausdrücklich da-gegen, sagen zu wollen, dass irgend eine der gemachten oderprojektirten Anschaffungen unnötig oder für die Kriegsbereitschaftnicht vom größten Werte sei; aber trotzdem meine ich, dass,ganz allgemein gesprochen, die Opportunität von Anschaffungenvon verschiedenen Gesichtspunkten aus angesehen werden kann.
Der reiche Mann, der das Geld hat, wird viele Anschaffungenmachen und viele Verbesserungen an seinem Inventar vornehmen,deren Berechtigung und Nützlichkeit man ohne weiteres anerkennenmuss und welche in der Folge gerade dadurch, dass sie gemachtworden sind und viel Geld kosteten, Ersparnisse herbeiführen.Der kleine Mann dagegen, dessen Mittel knapp sind, muss sichohne sie behelfen und kann es auch, ohne dadurch Not zu leiden,obgleich er freilich manchmal seufzt nach den Vorteilen, welchedem Reichen seine größeren Mittel gewähren. Wehe aber jenem,dessen Vermögen zurückgegangen ist, wenn er fortfährt, solchenützlichen Ausgaben zu machen und ihm dann das Geld fehltfür das tägliche Brod.
Gerade so ist es mit unseren Kriegsmaterialanschaffungen.So lange die Finanzen der Eidgenossenschaft es gestatten, wärees ein Verbrechen gegen die Wehrfähigkeit, die Vorräte und dasKriegsmaterial nicht zu vervollständigen und zu verbessern. Wennaber einmal die Finanzlage keine blühende mehr sein wird, sosind sie das erste, worin man sich einschränken muss; dann ist