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Item Meister cunradtt von nornberg (Nürnberg ).
„ „ niclaus zu regenspurg.
„ ,, lians zu nürlingen (Nördlingen ).
„ lienbart von schope (Schöpfen) bie basle gesessin., , bans von halberstad.
„ „ Otto von heydelbergk zu wissenburg gesessin.
„ lienhart von Lowertz (Lugano ) in lamparten.
,, „ erhärt von jfardon (Jverdon) in saffoy.
Von allen diesen wird Hans von Paris am höchsten ge-stellt: „Item meister Hansen von parifs sol die erst konst syn nochdeine registere vnd keine andere dar zwischen.“
Daraufhin giebt nun der Kopist den Hans von T o g g e n-burg als denjenigen zu erkennen, der dieses Buch machen liess.Den Wortlaut dieser Verkündigung kennen wir. Anschliessenddaran kommt die Bemerkung von den beiden Hauptspecialisten fürKnochenbrüche: ,och sind das die liüpschisten meister zwenzu beinbrüchen als ich sy gesechen bab, meister scbrantz von frutti-gen vnd der besy zu schwitz.“ Wir haben hievon ebenfalls schonNotiz genommen. Es handelt sich um 2 Schweizer Bekanntschaftendes Kopisten, der wohl ein engerer Landsmann des von Toggen-b urg, d. h. ein Schwyzer gewesen sein mag und mit seinerdialektischen Färbung den P f o 1 s p e u n d t’sclien Text übertrug.
Bemerkenswerte Umänderungen in dem hier zunächst anschlies-senden Texte sind nicht zu konstatieren; dagegen habe ich zu demwas über Schlafmittel berichtet wird, eine Bemerkung zu ma-chen. Haeser und M i d d e 1 d or p f sagen zu M. I (Einl. XL):„Charakteristisch für die isolierte Stellung, welche die Wundärztezur Zeit P f o 1 s p e u n d t’s einnehmen, ist, dass in der Schrift vondem Beistand eines Apothekers nirgends gespro-chen w i r d. Der Wundarzt verschaffte sich die Arzneistoffe inrohem Zustand etc.“. Dies ist nicht zutreffend. Es findet sich inM. III, sowie auch in M. I, LXXXI 5—10 der Satz: „vnd findestden bey den aptekern.“
Das wichtige Kapitel über Rhinoplastik zeigt in I u. IIIgenaue, fast durchwegs wörtliche Kongruenz. Es macht den Ein-druck, als sei in M. III die Abschrift noch exakter. Der, welcherihn die Kunst lehrt, wird in M. III „wale “ genannt, in M. I „wall“,in M. II „wallach“. In M. III heisst es deutlicher „Vor war ichrate eyne iglichen das er sich heylen laß wan es vorstellet den