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Der siegreiche Kampf der Eidgenossen gegen Jesuitismus und Sonderbund : dessen Zusammenhang und Bedeutung in der Entwicklungsgeschichte der schweizerischen nation und dessen Wirkung auf das politische Leben des Auslandes : nebst vollständiger Schilderung des Feldzuges vom November 1847 / durch einen Offizier der eidgen. Armee [Jakob Amiet] ; illustriert mit vielen Holzschnitten
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zur Vertheidigung höchst günstigen Beschaffenheit des TcrrainS vortreff-lich. Doch es wurden dem General Salis-Soglio zur Fortsetzung desKampfes die Hände gebunden. Er erhielt nämlich von dem sondcrbün-dischen Kricgsrath plötzlich den Befehl, mit dem Oberkommandanten dereidgen. Armee und dem Luzerner Stadtrathe in Verbindung zu treten,um die Stadt vor einem Bombardement zu retten und unnützes Blut-vergießen zu vermeiden, wenn fernerer Widerstand nicht zum Ziele zuführen scheine. Der Kriegsrath aber floh sammt dem Regierungörathedes Kantons Luzern sogleich nach Ertheilung dieses Befehls auf dem be-bereit gehaltenen Dampfschiffe von Luzern schmählich fort in die Ur-kantone.

Der von Salis den sonderbündischen Truppen mitgetheilte Rück-zugsbefehl machte einen dcmoralisirenden Eindruck auf dieselben. Einigedieser Truppen, namentlich die Offiziere, hätten den Kampf noch längerfortgesetzt. Dem Sonderbunds-General aber schien der in dem kricgs-räthlichen Befehle vorgesehene Augenblick bei der mißlichen Lage derZustände in Luzern gekommen zu sein. Er mußte auf jede fernere Ver-theidigung verzichten.

In den Kämpfen von Honau und Gislikon hatten die eidgenössi-schen Truppen 34 Todte, von denen 14 gerade auf dem Schlachtfeldeblieben, die übrigen in Folge ihrer Wunden starben. Unter den 9 Ge-fallenen des Bataillons Häusler befand sich auch der wackere LieutenantStanz von Küttigen. Die Gesammtzahl der Verwundeten beträgt min-destens 83. Die Zahl der auf dem Schlachtfelde gefallenen Sonder-bündler beträgt 12, die Zahl ihrer Verwundeten 45, von denen jedocheinige ebenfalls später gestorben sein sollen *).

XXI. Gefechte bei Meyerskappel und am Kiemen.

-Offensiv-Bewegungen der fünften Division.

Wir haben schon oben erzählt, daß während die NeservebrigadeBernold Zug okkupirte, die zweite und dritte Brigade der fünften Division,die Brigaden Jsler und Ritter nach Chain und St. Wolfgang marschirt

*1 Die Angaben sind verschieden. Wir nehmen diejenige des luzernischcn Miliz-Offiziers an. Allein auch diese ist nach verschiedenen eingegangenen Berichtenzu gering.