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Vorwort.Is erscheint faff als ein Wagnis, in der heutigen Zeit mit einem Werk überdie alte Ausrüstung des schweizerischen Militärs hervorzutreten. Hört manCdoch schon Stimmen, welche trotz unserer in Waffen starrenden Nachbar-staaten verlangen, daß die Schweiz abrüffe, gleichgültig, ob dadurch ihrenationale Existenz gefährdet werde. Wenn die beiden Autoren und die Verleger trot-dem den Mut dazu besitzen, so geschieht es, weil sie wissen, daß dem echten Schweizer der Waffenruhm seiner Vorfahren so gut wie seine eigene Freiheit teuer ist und wohlauch bleiben wird. Allerdings umfassen die vorgesehenen Darstellungen nicht jeneHeldenzeit, in der die junge Eidgenossenschaft in manchem heißen Streit ihre Unab-hängigkeit errang. Aber auch in den beiden letzten Jahrhunderten fehlt es nicht anerhebenden Momenten, wo sowohl die schweizerischen Soldtruppen im Ausland, als auchdie heimische Miliz Proben ihrer Tüchtigkeit abgelegt haben, und um dieser willen darfein Werk, das ihre Darstellung in Bild und Wort zum Zwecke hat, wohl auch aufgünstige Aufnahme rechnen.Dabei handelt es sich nicht um ein bloßes Bilderbuch, entstanden aus künstlerischerPhantasie, sondern um mühsam aus leider oft sehr spärlichen und schwer zu erschließendenQuellen zusammengetragene Resultate. Der begleitende Text wirö beweisen, wie gewissen-haft und gründlich bei der Feststellung der worden und der Bewaffnung verfahrenworden ist. Immerhin enthalten heute unsere historischen Museen, vorab das schwei-zerische Landesmuseum, soviel einschlägiges Material an authentischen Bildern undOriginal-Uniformen, daß man es in Verbindung mit den geschriebenen und gedrucktenQuellen der slrohibe wagen durfte, einmal eine zusammenhängende Darstellung zu ver-suchen, und aus den vorliegenden Proben geht mit Sicherheit hervor, daß die Autorendiese Aufgabe auch erfüllen werden.fluf den Wert eines solchen Werkes für alle, welche mit historischen Arbeiten, mitSchauspielen und festlichen Aufführungen zu tun haben, soll nur noch im Vorbeigehenhingewiesen werden. Es hat noch kein vaterländisches Erinnerungsfest stattgefunden,bei dem in den Koffümen nicht Fehler gegen die historische Wahrheit mit untergelaufensind. Es ließen sich dafür Beispiele aus jüngster Zeit anführen. Wiederholt mußte derUnterzeichnete den Leitern von Feffspielen, Künstlern, die sich für Bilder Rats erholenwollten, erklären, es fehle bis heute der Schweiz an einem alle Epochen gleichmäßigumfassenden Nachschlagewerk, wie es die Armeen der umliegenden Staaten besitzen. Es