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mit Gallo dem andächtigen / samt nocheylff München / im Jahr deß HLrren56s. oder 566. Aus Jrrland in Engel-land / von bannen in Franckreich ge-schiffet; und wie sie zu König Sige-bertv ankommen / begehrte er Königvon Columbano / daß er von bannennicht in andere Länder reisen / sonderin Franckreich sich solle aufhalten/ undda verbleiben / mit zusag / ihme alleswas er begehrte / zugeben : Weiln sieaber alles umGOttes Lieb / und Wil-len wegen verlassen / wolten sie sich nichtweiter zeitlicher Güter annehmen/ undmit sorgen überladen. Diser Endschul-digung begegnet der König mit solcherAntwort: Begehrest / du dein Creutzauf dich zunehmen / und Christo nach-zufolgen / so begibe dich in die stilleWüste / allein daß du unsere Landnicht verlassest; dann mit solchem Rathkanst du dir deine Verdienst mehren /und unser Heyl darneben befördern.Und weil Columbano die Wahl gege-ben / ein einsamen Orth auszusuchen /ist er in die Wildnuß / Vosagus ge-nannt / mit den seinen eingetretten; dafunde er ein Orth / von alrers hero mitMauren umringet / so aber aus hin-läßigkeit verfallen/Luxovium genannt/von warmen Wässern Reich; allda bau-eten sie ein Capelleu zu der Ehr deß hei-ligen Apostels Petri / und ein Häuß-lein in welchem sie wohnen möchten.Allda haben sich so wohl Bnrgunder /als Frantzosen zu ihnen geschlagen/ mitihnen ein Geistliches Leben zuführen /deßwegen etliche all ihr Haab / undGut übergeben / den Orden angenom-men / und in die willige Armuth sichverlobt. ... ^
Wie nun deß herllgen Columbam/Und seiner Brudern Gottseeliges Le-ben in Franckreich / und TeutschenProvintzen ruchhahr worden / also daßder König Tieterich/ Childeriri Sohn/Sigeberti Vetter / welcher selber Zeitin Burgund regierte / offt zu ihm kom-men / und seinem Gebert sich emsigbefohlen; Disen Hasste der Heil. Vat-ter / um daß er sich mit K^bsweiberbefleckte / und nicht einem EhelichenWeib beywohnete: welcher seine Er-mahnung angenommen / mit Zusag /und Versprechung/ hinfüro von solcherUngebühr abzulassey. Als deß KönigsAnfrau Brunechildis diß wahrgenom-men/ wurde ihr Hertz mit wütherrschemSchlangengifft ganß erfüllet r stunde insorgn: wann die Kebsweiber abge-rafft / und er sich mit einer seinesStands verehelichen solte / müßte sieihrer Wurden entsetzt werden/ und we-nig mehr gelten ; darum fieng sie anden H. Columbannm zuhassen/und alsP. F. Mure*, Die H. Schwel«.
sie demevil Schmach / undSchattdMgesiegt/ gäbe sie dem König den Rath/ersolle sie aus dem Königreich abschaffen /schickte dem Columbano bey einem Ge-sanden Brief / und Bestich / daß ersich im Königreich nicht solle lassen fin-den. S. Columbanus wolle diser Je-zabell entweichen/ begibt sich auf denWeeg/ kommet zu dem König Clota-rio ; Als ein Zeitlang bey deme verbli-be/ begehrte er Hilff von dannen zuTheodeberto Königin in Austrasia zu-kommen: nach dem er solche nach feinemWunsch erlangt/ und allda ankommen/ist er von deme mit grosser Ehr / undFreude« empfangen worden / und et-lich Tag verbliben. Von deme be-gehrt er freundlich Urlaub / und Für-schub zu Agilulpho der Lambarder Kö-nig / durch Alemanmam zuziehen. Esbeschwerte aber sich der König so treff-liche Männer von sich zulassen/ versprä-che ihnen in seines Königreichs Vezirckein gefälliges Orrh zuverordnen/ dazuwohnen/ welches zu Underweisungder umlkgenden Völcker in ChristlicherZucht / und Leben/ beguem seyn wer-de. Weil dann dise Christliche Män-ner den Samen deß Göttlichen Wortsin der Völcker Hertzen fortzupfiantzengesinnet / sagte Columbanus dem Kö-nig zu ein zelllang allda zuverbleiben /wann er sein Versprechen auch hielte.Da sie von dem gezogen / und vil Oer-ther besichtiget/ kamen sie in Alemani-am zu dem Fluß Limmat/ an dem siehinauf gezogen/ und an den ZüricherSee kommen / und als sie an dem Ge-stad hinauf giengen/ kamen sie an dasOrth Tucconia genannt/ welches ih-nen allda zuwohnen/ ein gelegnes Orthzuseyn gedunckte. Aber die Jnnwoh-ner diser Gegue waren grausam/ undaottloß/ opfferrenden Götzen/ beflis-sen sich viler Aberglaubigen Dingen /und Wahrsagung/ so dem ChristlichenGlauben zuwider waren. In demdise heilige Männer angefangen beyihnen zuwohnen/ undewisen ste diescl-bige GOtt Vatter/ Sohn / und H.Geist anzubetten/ und in den wahrenGOtt zuglauben/ die Wahrheit auchin Obacht zunehmen. t S. GaU deßheiligen Columbam Jlmger/ zündetder Götzen-Tempel auß innbrünstigcmEyffer an / versenckke ihre Opffer indenSee/ deßwegen wurden die Völckerauffrührisch/verfogten die Heilige Män-ner mit Grimm/ und Zorn/ beschlossenin gemeiner Verstmm'ung S. Gallumgar zu todten / und S. Columbanumaber wollen sie Geißle«/ und auß demLand treiben.' Als aber der Heil.Vatter derer Anschlag gewahr worden/verliesse er mit seinen Gefährden dieL wi-
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