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Abt/ und Beichtiger. -7
mann sende/ und den Weeg weise/wo sie das heilig Evangelium predigensollen/ damit ihr Mühe/ und Arbeitnicht vergebens seye. Den andernTag da sie wider ihrem Gebett obla-gen/ und GOttum glückliche Reiß/und ein Weegzeigerbitten wolten/auchdem H. Gallo abgnaden; wäre demheiligen Magno in der Nacht durch einGesicht geoffenbaret/ daß GL)tt wolle/sie selten von bannen ziehen/ und sei-nem Befelch nachkommen ; es werdeauch an einem treuen Geleitsmann nichtmanglen / dann um den Mittag kämebey S. Gallen Tozzo ein frommer Prie-ster an/ so auß dem Algöu S. GalliGrab zubesuchen/ verreißt/ hätte einbrennende Kertzen in der Hand / wel-che bey Nacht sich selbst anzünde/ unddem Lozzoni durch den Weeg leuchte-te/ so noch von Wind/ noch von Un-gewrtter wurde abgelöscht/ aber gegenLag selbsten Außgieng/ und an Wachssich gantz nicht verzehrete. Sagte /er seye durch Göttliche Qffenbahrungermähnet worden/ S. Galli Begräb-nuß in Visen Landen heimzusuchen/ unddie Diener GQttes / welche in seinemVatterland willens den ChristlichenGlauben fortzupflantzen / zubegleiten.Dise empfiengen/ und hielten disen Gastgar freundlich / und Morgens als S.Magnus/ und Theodorus ihr Gebettverricht / nahmen sie von den BrüdernUrlaub / und retteten mit dem PriesterTozzone nach Bregentz; underwegenaber begegnet denen ein Blinder umein Almosen sie ansprechend: deme S.Magnus antwortet: Ich bin zwar un-würdig die Wort S. Petri deß Apo-stels zusprechen/ Silber/ und Goldhab ich nit / aber im Nahmen meinesHerrn thue deine Augen Auf; da mach-te S. Magnus von seinem Speichel einSalb/ bestriche des Blinden Augendarmit/ da flösse vil Bluts auß seinenAugen/ darauf wäre er sehend/ steh-le alsbald zu Füssen/ uud danckete ihm/sprechend : BMch sollest du Magnus/das ist/ Groß genennt werden/ dannGroß seynd deine Merck. Zöge mitihnen in frembde Land«
Nach wenig Tagen kamen dlse vierHitJ![„ Men der Statt Kempten/ da fragte8 Kp ; Wagnus Tozzonem den Nahmen disecStatt/ und Wassers. Antwort ih-^ Tozzo / die Stattwere Kempten/der Fluß Hylara/ die Statt aber ha-be ^neJnnwohner / weil unsäglich vilaroye Wärm / und Schlangen darinnseyen/ und so einer da über Nacht bli-ve/ werde er von denen vergißt/ ver-zehret/ und zerrissen. Deßwegen noth-wendig daß wir unsere Fuß weiter se-k. F. Murer, Die H. Schweitz.
tzen / damit wir solchem Unheyl entge-hen mögen. Darauf der heilige Mag-nus : der Herr JEsus Christus hatsolchen Gewalt/ das vergiffteSchlan-gen / und Lindwürm werden müssen hieabweichen/ gleichwie Wölff/ Bären /und andere Thier/ ja Würm/ undSchlangen / auch der leydig Trüffelsechsten auf andächtig Gebett meinesfettigen Lehrmeisters Galli/ auß seinerWildnuß / und ausserwöhlten Woh-nung haben sich packen müssen / ein-mahl müssen wir hier über Nacht blei-ben. Magnus spräche derhalbenTheodoro zu/ er solle GOtt heißenBitten/ daß diser Platz von solchemUnziffer gereiniget werde/ dann ihmestehe zu/ Visen-Orth zubauen/ undzu-bewohnen. In dem sie noch im Ge-bett lagen / käme ein abscheulicher / sehrgrosser Wurm Boa ( weil sie Kühe /und Schaaff auf einmal verschluckenkönnten ) genannt: Tozzo alsbald erdessen ansichtig / entwiche er mit jenemso erleuchtet worden zu einem Baum/auf deme sich zuversicheren. Weil a-ber Theodorus noch dem Gebett auß-gewartet/ gieng der heilige Mang demWurm entgegen/ machte ein Creutzwider den/ hätte ein Creutzlein amHals/ des heiligen Galli Stab in denHänden/ und geborte dem Thier/ daßes.sich niderlegre/ und von dem Trüf-fel/ welcher in ihm wohnete / zerrissenwurde / schlüge es mit dem Stecken aufden Kopfs/ da zersprang der Wurm /sichle nider/ und starke. AndereWürm aber/ und Schlangen/ so hin-Und hero in der Statt waren/ entwi-chen von Stund an /daß keiner mehrgespührt ward. Da verbliben dieheilige Männer acht Täg/ sagten GOttDanck für erzeigte Genad. Als bißder Priester / und wider sehende Mann /war genehmen/ stigen sie vom Baumherunver/ und stehlen St. Magno zuFuß. Den dritten Tag hernach/alsTheodorus/ und Magnus ihr Gebettandächtig bey Nacht vollbrachten/ wä-re ein groß Geschrey/ und Heulen vonden Teusflen in den Lüfften gehöret /welche sich beklagten / daß sie schier gantzvon bannen verjagt / und vertriben wä-ren ; verhielten es mehrer theil Tozzo-ni dem Priester / mit Verrohung / ih-me es mit Schaden zuvergelten / weiler Visen Heiligen in dise Land Anlei-tung gegeben. Der Priester erschra-cke/ machte das H. Creutz-Zeichenfür sicd / käme zu den Heiltften als siedem Gebett oblagen ; dise erworben sovil bey GOtt dem Herren * daß dasGespenst alles Unziffer/ und TeUs.elvonbannen müßten/ und die Start/ undGegne Um Kempten/ Still/ Sauber/N un-
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Wiege,st«beklagensich/ undtreuen Tot«zon, zuver«gelten /weil er bistins Lindgeführt.