Costantztt Vischthums.
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S^hren die Gutthat auch vergelten /undvergabten den neuen Ehelcuthen sämt-lich an einem Stuck einen RheinischenGulden / oder dergleichen Stuck-Gelks/daß sie noch allein in ihrem Seckel hat-ten/ und folgends das heilig Allmo-sen suchen müßten / damit nahmen sieein freundlichen Urlaub / und zogendarvon.
J ’ Äey diser Hochzeit wartn auch et-liche Junge/ und freche Gesellen/wel-che aus teuffelischer Anreitzung / undEinsprechung sich zufamen rotteten/diedrey Engelsachfen zu morden: weil sieohn Zweiflet vil des schönen Gelts beysich heimlich zuhaben verhofften. Da-rauf die Gottlosen Gesellen sich in der-selben Stund aufmachten/ die z. H.Pilger zuergreiffen/ welche sie auch beyeiner halben Stund weegs von demDorffSarmenstorff creylten an einemBerg/ und Felsen/ das Gelt von ih-nen begehrten/ oder darüber sterbenmüßten. Da halst kein Verantwor-tung / Bitt noch Gebett / vie verruch-ten Bubesswolten das schone Gelt ha-ben. Die drey Heil. Bilger knyetennider / und hatten daß man sie wollelassen fortziehen / dann bey ihnen we-der Haller noch Pfennig mehr zusindenJWJ wäre. Aber die Teusfiische BubenÄM'n zuckten geschwind ihre Wehr / und schlu-gen den Heil. dreyen Engelsachfen ihreHäupter ab / und flohen also die Mör-der mit grosser Forcht darvon. Esblibe aber die Göttliche / und Mensch-liche Straff nicht lang aus / und em-pfiengen die verruchten Mörder ihrenwohlverdienten Lohn. Nach verrich-
tem Mord erzeigte der AllmächtigeGOtt an seinen Heil. Engelsachsen eingrosses Wunderwerck; dann dise z. H»Pilger namen ihre Häupter von derErden auf ihre Hand / und giengen zudem holen Felsen/ so nicht weit darvonwar / und setzten sich allda nider mitihren Häuptern / solche in den Handenbehalten-. Bald darnach als dieMenschen fürüber gievgen / und discsgrosse Wunderwerk sahen / erschrockensie höchlich / als ab einem UnerhörtenDing/ und zeigten den gantzen Verlaustzu Sarmenstorff an.
Daraufder Pfarrherr mrtden Bür-gern 1 und Innwohnern / mit Creutz /und Fahnen heraus kamen / und diedrey Heiligen an dem Felsen sitzend mitKlarheit / und Lieblichkeit umgebenfanden / welche sie mit sonderbahrerEhrerbietung i Gebett / und brinnen-den Äertzen in ein Sarch gelegt / undmit gutem Geleut zu der PfarrkirchenSarmenstorff getragen/ und ehrlich be-graben haben. Die Gräber werdennoch gezeigt / von heimischen / undfrembdem Volck besucht biß auf denheutigen Tag. Da der AllmächtigeGOtk durch diser heiligen dreyen En-gelsachsen Fürbitt i und Verdiensten /vilen betrübten krancken/ undpresrhaff-ten Menschen Gnad / Gesundheit / undStärcke verleyhet/ wie die Znnwohnerzu Sarmenstorff beweisen / und bestat-ten. Die vberzehlte geschribne Histo-ria / wird also vdm Pfarrherren / undInnwohnern desselbigenOrthS erzehlek/und bestattiget es die alte mirgezeig-U/ und zugeschickte Gemahl.
IX.
S. ANONYMUS Episcopus, & Confessor in Cham.
Won einem unbekannten Ueiligen Bischoff/
und Beichtiger in Kohm.
8 M das IOOO. Jahr Christi un-sers Heylands / ungefähr voroder nach (dann kein gewisseIahrzahl zusinden oder zusetzen
ist) kam em Gottseeliger Bischofs mit
samt einem Diener oder Priester aus Ni-derland herauf genKohm am Zuger Seegelegen (ist jetzt ein schöner Flecken derStart Zug zugehörig/ vor zeiten aber einSrättlein zu St.Andrcsen genant) wil-lens über das hohe Gebürg nach Romruwalifahrken. Als er aber zu Kohmkranck / und schwach mit der Hecrica/Etticken oder Schwindsucht behastr /auörastere / biß es möchte besser wer-den / verfüqre er sich aus einen Tag indie Pfarrkirchen daselbst Meß zulesen rk. k. Murer, Die H. Schwery»
welche als er mit grosser Andacht ge-halten/ und jetzt dem Volck den Sceqen/und das geweicht Wasser geben wöl-len / versancke er bey dem Altar / undstarb indem Meßgewand. Er warehrlich zur lincken feiten / ausserhalbdeß Chors neben eimm Altar / unddem Glockenthurn/ in der Pfarrkirchenbegraben.
Und ob wohl deß H. Bischoffts Die-ner / Priester oder Gefährt seinenNahmen / Vatterland / Bischchum /Gottseeliges Leben/ und anders zu derSach dienstlich / und nothwendig / vorseinem wegreisen angezeigt / und inSchrifften verfasset / hat doch die ein-S fälti-
Cap. *
Im Iübr
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Cap» r.'