Von etlichen Heiligen / des Bischthums Chur. ifz
Chum/ hab in alle obgeschribne Stuck Sonsten finden wir von diftm Heili-verwilliget/ und mich underschriben für gen Vischoff nichts weiters / müssenmich selbst/und für meinen abwesenden also bey disem kleinen BerichtH. Bruder Asimone / Brschoff der verlieb nehmen.
Kirchen Chur in der ersten Rhatien / rc.
1t.
S. PU RITIUS, Episcopus, & Consessor.
Von dem Heiligen Puritio/ Bischoff/und
Beichtiger.
Im Iahe
460. dm-,
Junij. ^
Puntius/oder Pruritus/ wie get. Darmrt müssen wir widerum mit"man auch ihn ncnet / der aw wenigem vergüt nehmen / und GOtt inder Bischofs zu Chur/umdas seinen Heiligen loben. Zu dises Bi-460. Jahr / ein ftomer/ eyft schoffs Zeiten / käme S- Fridolinus inferrger/ und andächtiger Mann/ dar- dise Lands - Art / und bauere S. Hilaszu einer grossen Heilig- und Vollkom- rijKirchenzu Chur/ so jetzt zu S.menheit / wie Petrus Cratepolius in - Martin genannt wird.seinem Catalogo Episcoporum bezeu-
m.
Ss. PLACIDUS Mart. & SIGISBERTUS Abbas.
Von dem Heiligen Placido Märtyrer/
undH. Abt Sigcbcrw.
lander/ und ein sonderbahrer Liebha-ber des Einfidlischen Stands/ und ab-gesonderten Lebens war. Verfügetsich derhalben von dem Flecken Ursern/unden an dem Berg Gotthart gelegen/über das rauche Gebürg / und grausa-me Wildnussen/ gegen Auffgang derSonnen in ein mächtige Einöde / diedarum Disertina/ daß ist Wüste/ vonselbiger Zeit an / brß auf unsere Tägist genannt worden. An disem Ortliesse sich der fromme/ und andächtigeSigiöbertus nider ohne Zweifel aus Ecrlaubnuß des H. Columbam/ mit ei-nem Junger/ oder Bruder/ wie erdann auch dem heiligen Gallo / Mag-num/ und Theodorum zu Trost hin-derlassen hat : Da fienge e'r an GOttin seinem andächtigen /und einsamenWesen / und Leben fleißig Tag / undNacht zudienen. Desen Anknnfft /und heiliges unstraffliches Leben warbald bey den nächsten Landleuthen be-kannt / die kamen aus grösser Begierd/theils ihne zusehen / und theils in Auß-kegung des wahren Christlichen Ca-tholtschen Glaubens ihn anzuhören /welche er nicht aUeünmt Worten/undGeistlichen Ermahnungen / sonder auchmit seinem Gottseeligen Leben / undWandel/ von der Abgvrrerey/ Irr-thum / Sünd / und Lastern zu demChristlichen Glauben zu bringen/ emsigunderftunde.
6A.N der Heiligen Columbam /
( «\w Galli/ und Magni Leben/wird£22 weitlauffig beschriben/ wie S.Columbanus mit seinen Jün-gern ihr Vatterland Schotten verlas-sen/ den frembden ungläubigen Völcke-ren das heilig Evangelium zu predigen.Er ist erstlich über das BritannischeMeer in Franckreich kommen / und nach-dem er allda vil Jahr verharret / son-derlich in Burgund / (da er das Klo-ster Luxovium/ oder Life / jetzt Blu-mers/ aufgericht/ und Eustasium fet-den Jünger zu einen Abt darin verlas-sen) ist er durch Helvetiam herauß anden Bodensee kommen / und von dün-nen über das Rhatische Alpenburg inLombardey / da er mit hilff KönigsAgilulphi/ das Kloster Bobium ge-ftifftet/ und da um das Jahr6r8. ge-storben / und begraben worden. Hier-zwischen hat der H. Gallus seinen Mei-ster Cvlmnbanum verlassen/ und ne-ben Bregentz verbliben/ von bannen ergen Arbon / und folgens in den Wald/Und grausame Wildnuß gezogen / unddem Fürstlichen Gottshauzz S. Galliden Anfang in dem obgesagten Jahr/gegeben.
^.Zu djftr Zeit/ im Jahr 614. ver-u^u.e der H. Columbanus auf seiner. Italien einen anderen gelieb-ten junger Sigisberrus genannt / zuunsern rn dem Urnerland ChurcrBisch-lhums/ welcher ein gebohrner Schott-P. F. Murer, x>re H. Schwery.
Im Iaht
618. den
». Iulij.
S- S'qi's,
bertus>ver«
lasset S-
Eolllmban/
UiEwird
ein Emsid,
irr.
Also erleuchtete der heilige Geist c ap .U ' man-