Von dem H. Benno/ Bischoff/ und Bcichtigtt. 225
sie an einem so H. Orth ihme zuwoh-nen vergünstigen wollen. Erlangtsvon denen/ und zöge St. Benno mitden seinigen/ und nothwendiger Zuge-yvr im Jahr 906. dahin / wurde alldader ander Einsivler nach St. Megin-rado / oder Meinrad.
^ 3 n seinem Antritt fande der seelige^ird Ritter den erwünschten H. Orth gantztif %• baufällig / weilen in so vilen verflvssnenNähren sich niemand weder der Capel-leü/ noch der Celien selbe im Bau zu-halten / angendhmen. Derowegenseyn erstes bedencken Ware/ nach Ver-richtung seines gewöhnlichen Gebetts /daß unser lieben Frauen Cäpell widererneuert/ das Bruderhäußlein darne-ben erweitert/ und der UMligende Waldaußgereütet/ und ju einer Wissen/ 0-der Matten (welche jetzt der Brül ge-kannt ) zugerüstet wurde/ deßgleichendas Berglein so jetzt BennaU/von Ben-none seyn Nahmen hat / da auch nurAräldung gewesen / jetzt aber schöneIN tat Matten vaselosten zUbereit seynd wdr-den. Also kamt dis H. Orrh in einNr «n, glücklichen/ Undrierlichen Stand/undSr. Bennonis Befreunde/ wie auchmehr andere Andächtige wurden be-wegt die WeltzUverlassen; Sintetttahlsie ein Wohlgefallen so wohl an Be-äuemung des H. Orths / als an St»bennonis unsträfflichem Leben / UndWandel geschöpfft / den GeistlichenJb, Stand bey/ Und mit ihm anzutretten /N"r A> undhinfüro zuleben. Weilen aber Ein-si^wü von Natur ein kaltes Orth/ unditztzIr»- der Feldbau übel dasortzubkingen/ em-^ pfienge der H. Benno von der Abttis-sin zU SeckiNgeN zUlehen die Jnsul Uff-Uaw / im lindern Züricher-See/ beyder Brücken Rapperschweil/ die rich-tete er/ und pflantzet sie zu AUfenthal-tung seiner Bruder. Bischoff Adel-berto von Basel käme üuch in den fin-stern Wald / dteH.Capell/ St.Ben-«vttem/ und seine Mltbrüder heimzusu-chen. Als er aber derer Eyffer/ undAndacht wargenohmen/ übergäbe erder H. Capell/ Und ihnen seyn Theil/Und Gerechtigkeit an dem Dorff Ste-rns in dem obern Elsaß / und er St.Anno vermachte eben an bis OrthUschn Varter- und -Mütterlich Erb->chäjft, so nicht muß gering gewesen
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Sachen tu« wvlruwemnch angeordnet/ und samt den ,ihr Zeit rn grosser Lieb / Anvachiren / Fasten / und Wachen zübrund sich gantz darzu ergeben/ lfangnem Stand zu verharren-
F. Murer j Die H.
chem Gottsdienst das Leben zubeschlies-sen. Da scheidte von disem Leben imJahr Christi des Herren 925; der from-me eyfferige Bischoft zu Metz Witge-rus ; An dessen statt war unser Seeli-ger Benno von den Thumherren/ we-gen seines H. Lebens/ erwählet/, dawurde er nicht allein abgefordert/ son-der gezwungen / dem Bischthum außdem finstern Wald wider seinen Willenzu zuziehen/ da er schon 19. Jahr demEinsidlerischen Leben ergeben war. Ver-liesse also versöhnlich den Orth/ undseine Mitbrüder/ dessen Snrn/ undGemüth er doch uiemahl von denen ab-legen können/ tröstlicher Hoffnung wi-der dahin zukommen. Versähe siedannoch zur Nothturstt/ theils von derJnsul Uffnaw/ und Dorff Siercns /theils auch auß seinem Bi chrhum. Juwelchem so bald er ankommen / fiengter an die Laster/ Mißbrauch/ und.on-detlich die Bürger zu Metz in öffentli-chen Predigen zustrassen / und um Bes-serung anzumahnen/ und bis bey v lettNicht ohne Frucht. Aber erliche rei-che / hvchprächtige / Und hartnäckigeBürger/ welche nicht allein sich n:chtbekehren wölken/ sonder stelleten demfrommen 1 treu wohlmeineden Hirtengar nach dem Leben t und nach dem er2. Jahr das Bischthum verwaldet / er-griffen sie den/ stachen ihme die Augenauß/ dünn. er ihre Sund/ Und LastetNicht mehr sehen solle / Und dardurch ih-re MißhandelMchtstrassen könnte. DwThäter aber wurden in Concilio Driß-burgenst in Eleven/ in ven Ban/ undvon dem Käyser Heinrich dem Erstenttt die Acht gethan / und wv sie betrek-ren wurden/ vom Leben zum Todt ge-richtet.
Dls zuverfügte Übel nähme St. Veli-no mit dem gedultigi Job von der HandGottes/nicht allein gern auf/sonder hiel-te darfür daß es ihme zu seiner Seelen-Heyl/und Seellgkeil dienstlich seyn wur-de/ und dardUrch gute Gelegenheit ha-ben Möge /wider in den gewünschten fin-stern Wald / Und Eittstdlisches LebenzugelangcN. Übergabe darauf dasBischthum denen so ihn erwählet /.mitVermeidung/ daß er beme weiter vor-zustehen UUn Mehr untauglich gemachtseyr. In dtse Übergebung / und Ab-trettung zubewilligen/ beschwerten sichso wohl das Capitel / als noch vil an-dere fromme Bürger zu Metz / Und wol-tens nicht gutheißen. Aber St. Beu-N 0 erhielt dem Kampff/ Und überwun-de sie/ und nach dem Adelbero ein Ed-ler Herr/ nach ihm erwählet wurde /begäbe der H. Benno «m Jahr Chri-sti 927. sich mit freuden wlder zu Stt
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