Des Gottshcmß zu Einsidlen. 23 s
Jugend auf andächtig/ und GOtt ange- Endlich 12. Jahr vor ihrem seeli-
nehm/ so in Glück/ und Unglück allen gen Ableiben/bauetemehrgefagteKäy-Drost/ und Hoffnung in GOtt setzete. serin / das Kloster Salsa oder Sale-Sie war weder indem Glück zu derHoch- rio/ an dem Rhein/ under Straßburgmich/ noch in Trübsal zu der Unge- St. Benedicti Regul zu Ehren GOt-dult bewegt worden / in den Gebär- tes / und beyden Himmelfürsten St.den / und Kleidern einfältig / ihr Kö- Petri / und Pauli / welches auchmg-und-Kaiserliche Zierden gäbe sie Wilderaldus Bischoff zu Straßburgden Armen / und Geistlichen Persoh- weyhete den 28. Wintermonat / alsnen zu ihrer Ausenthaltung. Sie stiff- Otto der dritte das Römische Reichter / und mehrete vrl Gottshauser in regierte. Den Mönchen setzte sieBurgund / und in dem Römischen Ezzemcmnum ihren Beicht- VatterReich / sonderlich aber / daß von ihrer vor / und begabtte das Kloster nachFrau Mutter Bertha gestiffte Gotts- sollendem Bau ( der nicht allei thauß Peterlingcn (soinBerner Land- schön / und zierlich / sonder auch köst-schaftt ligt ) mehrere sie fast / weil ihr sich/) mit Land/ und Leuth/ Gold /
^ . Vatter Rudolphus II. König / und und Gelt auf das stattlichste. Lebte! in nj.Mutter Bertha allda begraben lagen, nach vollenden» Gebau / und StifftungM-iig. Dem Gottshauß Einsidlen / thäte sie noch 4. Jahr in grosser Heiligkeit / An-Mirihrem Ehegemahl Ottone demKäy- dacht/ und einsamen Leben. Starbe! ser so grosse Steur/ Hilff/ und Stiss- seeliglrch indem 26. Jahr ihres letsten
tung / daß sie beyde jederzeit deß Wirtwenstands / in ihrem hohen AlterGottshauß Einsidlen Stiffter/und an einem Fieber/den 16. Tag Christ/Stiffterin genennt/ und gehaltenwur- monat/ indem »000. Jahr nach Chri-den. Die H. Adelheit stkfftete auch stt Geburt. Sie leuchtete indem Le-ein K loster zu Paffey zu der Ehre Stt ben mit einem prophetischen Geist / undSalvatoris / Item eines ist Sachsen. Wunderzeichen/ deßgleichen nach ihremDem Gottshauß S. Mauritij in Wal- seeligen Todt / welche / weil sie nicht inlis / beyden Bischöfflichen Stisttern unfern Landen geschehen / wöllen wirGenff / und Losannü 1 thäte sie vil köst- sie beruhen lassen / Und solle uns genug«che Vergabungen. Sie suchte auch seyn / daß wir ihr Heil. Leben / undvtl andere Stiffter/ Klöster/ unb Kir- seeligen Todt angezeigt haben. Jhtzchen mit grosser Andacht ohn underlaß/ Leib ruhet in obgesagtem Gottshaußdurch ihr Leben heim / denen allen sie Salsa am Rhein under Straß-ihr rerche Steur / und Handreichung/ bürg.
ms einer Käyserlichen Persohn ziemet/
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