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8. EBERHARDUS, Comes, & Confessor."
Sterben Eberhardi/ Graffen zu Rellen-bürg/ und Stiffrern des Gvttshaußal-ler Heiligen in Schaffhausen.
Hat gelebt im Jahr des Herren rv7Z. vor oder nach/ den 7. Aprill.
Von St. Eberhard schreiben 7o-m.8cumpb. in seiner grossen Schwel- !tzerischcn Chronick / in der Beschreibung / und Stifftung des Gottöhaußaller Heiligen zu Schaffhausen in dein s. Buch. Item Fragen- . u-
illimannus hb. cap. 12. De Rebus Helvetiorum. Ullb Iklstllch kM slltC
geschribnc Chronick des Gottshauses Rheinau / aus welcher dsses Lebenmeiftcntheil gezogen ist.
1. (ci lebte um das Jahr JE- Kuchin / und warffe es in das Frur/sus Christi 1004. in oder glüende Kolen / und gienge wi-Schwaben deß obern derum still in das Beth. An demTeutschlands / ein wohl- Morgen / als der Koch in die Kuckinedler / und an Land Leu- lame/ und das Buch in den glüendenthen reicher Graf / mit Kolen sahe/ und dasselbige erkennet /Nahmen Eppo zu Nellenburg / deme dörffte er es doch nicht aus dem Feurwürd vertrauet Toxonis oder To- nehmen / sonder liesse / und zeigte esxidi/ Königs zu Ungern / so nach der Königin an / die cylends käme /empfangnem Christlichen Tauff Ste- und ihr Bettbuch oder Pfaltner mitvhanus genannt würd / Tochter sonderer Andacht aus dem Feur zöge /^eidwigls / deren Mutter Gisela / so und wohl daraus abnehmen möchte/ dasdeß H.Kayfers Henrici II. Schwester solches ihr Herrin das Fcur geworftwar. Graf Eppo über war ein Welt-- fen hatte. AIs nun dises Wunderzeichenweiser / nnd reicher Herr / am Kay- dem Graffen angezeigt würd/erschrackeserlichen Hof/und bey andern Fürsten er/ und bekande sein Schuld GOtt/hoch geachtet / richtet alt sein thun / und seiner Gemühlein / lobte GOttund lassen nach der Welt / und ihrem darum verliesse sein Weltlichen Sinn /Pracht / und Pomp. Hingegen Heid- undMuth/und dieneteGQtt hi -füro mitwigis verachtete solche Weltliche Up- seiner Gemahlein mit sonderer Andacht/pjgkcit / nnd richtete sich zu GOtt zu und frommen Leben biß an ihr End.den Himmlischen Dingen/ und pflegte Es bescherte auch GOtt der Allmüch^ihrer Seelen Heyl mit grosser Andacht/ tig Visen beyden Ehemenschen einen Bbey Tag / und Nacht / fleißigem Ge- schönen / und tugendhafften Sohn /bett / Milt f und Barmhertzigkeit gegen den der Vatter im H. Tauff Eberhardden Armen / und Darreichung eines nennen liesse. Und als nicht langgrossen Allmusens- Sonderlich hernach Graf Eppo mit einen seeligenhatte sie einen löblichen Brauch / daß End von diser Welt geschidcn wäre /sie vil Jahr alle Nacht / von ihrem zöge die Gottseelige Heidwigis ihrenHerren aufstunde/ den Psalter zu bet- Sohn zu aller Andacht / und Gotts^ten/und GOtt zu loben/ deßwegen die forcht / damit sein junges Hertz nichtfromme Königin offt von ihrem Herrn das zeitliche Gut einnehme / den'^gescholten war / daß sie dise Andacht sein Vatter als einem eintzigen Erbundcrwegen solte lassen. Dieweil aber groß Gelt / Gut / und Land hintender Graf mit Worten nichts ausrichrk lassen hatte. c*y
wöchte/stunde er in einer Nacht von der Auf das aber Eberhard in
Köniün auf / t als sie nach vollendtem dacht / und freyen Künsten desto b"wkGebett aus mudewiderumin das Beth erzogen wurde / Übergabe ihn seyngeleg?/ und in einen liessen Schlaffgefal- Mutter einem frommen/ und anbautlen nähme ihr Bettbuch / trüge es in die tigen Priester Lupardo einem Römer /
wel-