Zum Ley,den Christire-
Andacht inLurvh-nächilicherteil-
Zu Mariader MutterEotkes.
Cap. 9.Würd per-jnckr / undvnn derErden er.hebt-
27s Von der Heiligen Elisabctha/
mit abgemaltem krancken Leib / und hinein könnte / und gleich hernach fürschür Täglichen Wehlagen so strenge chete die Alte mit einem Liecht imgan-Bußwerck / und Gebett / daß sich die tzen Chor ob niemand anders verhan-andern Schwestern sehr darüber ver- den/ befund aber niemand/ erkanntewunderten / und grosse Gnad / GDt- also daß diser seeligen Königin disetes mit ihr zu sein spuren / und abneh- Gnad widerfahren,men müßten. Zum H. Leyden JEsu Ein andächtige Schwester sahe auf c&ÜChristi hätte sie ein sondere Andacht / Zeit im Schlaff die würdige Königin /welches sie täglich wohl betrachtete / und etliche andere Schwestern disesaber am Charfreytag erzeigte sie ihr Gottshauß / daß jegliche under ihnengrosse Lieb / und Andacht indem sie mit ein Göltlein / oder höltzines Geschirr bsAliesset Demuth 400. mahl Veniam nam/ in den Handen trüge / und betteten un- U«und die Erden küßte / seiner Marter ftr lieben Frauen Mette/ und so man/Mehren : mit angehenckten schönen an- ches Wort sie von diser Mette außspra-dächligen Gebett/ und Bußwercke/den- chen/ so vil Berlein fielen von ihretselben Tag trancke sie weder Wein noch Zungen / und Mund in die höltzine Ge-Wasser. Im Advent aber deß Her- schirr/ aber von der seeligen Elisabeth«ren hätte sie dise andächtige Übung / Mund/ agf jedes Wort 2. grosse Ber/daß sie 7200. Englische Gruß mit so- aus dem dise Schwester ihr grosse An-vil Venijs / oder Erdenkussung bettete / dacht / und Eyffer im Gebett vermerckt.zu ehren der Stund/ welche unserHey- Dann die würdige Königin pflegte al-land in Mariä Jungfräulichen Leib gele, le Nacht / so das erste Zeichen zur Met-gen. Und wann der Heil. Weyh/ te geleuten / aufzustehen / und von un-nacht Abend kommen / gienge sie zu ser lieben Frauen dre Mette zubettenMetten an ein abgesöndert Orth / bet-
tete iooo. Englische Grüß dem Neu- Zwo Persohnen stürben zu under- Agebohrnen Kindlein zuehren , mit em- schidlichen Zeiten/ welche in Lebzeiten JJjÄsiger Betrachtung dises grossen Ge- diser Elisaberhä überlästig gewesen /Heimnuß. Sie war ein sondere Lieb- und leyds gethan; dise 2. Persohnen ,1«^'haberin der Mutter GOttes / dienete erschienen dreyen Klosterfrauen desihr auf daß allerdcmüthigst / verehrere Gottshauß Thöß / mit inniger Bitt/ sieihre Fcsträg mit sonderer Andacht / wölken ihrentwegen demüthig mit einerbesonder daß Fest der Verkündigung / Venia auf der Erden Elisabetham umderer Freud / und Ehr sie die Mutter Verzeyhung bitren/ wegen ihrer Miß-GOttes offt ermahnete. Wannet- Handlung/ damit sie bey Lebzeiten die-wann die jungen Schwestern Elrsabe- selbe betrübt/ auch betten/ daß sie diethen besuchten / und begehrten sich mit Königin GQtt für sie bitten wöite/ da-ihr in geistlicher Übung zuerfchöpffen / mir sie desto eher zu den ewigen Freu-und ihrer Wchtag/undSchmeryemLinr den mögen gelangen. Mit disem a-derung zubringen/ spräche sie über ein ber wäre es noch nicht genug/ dannkleines : Liebe Kinder ich gehe etwas die eine Seel erschiene der drittenin dre andere Welt zuschicken / aus daß Schwester/ und spräche: Ich muß ftl-so ich dorthin komme / auch zubleiben ber für die würdige Königin und sieuMfinde / und gienge hiemlt an ihr An- Verzcyhung bitten/ da antwort vitdacht / und Gebett. Schwester / wre daß die Königin eben
Auf ein Zeit wolte ein alte Schwe- ,sehr Äranck/ und nicht möglich für siester etlicher Sachen halber gern mit Eli- ' zu kommen / antwort die Seel: jW könn-sabeth geredt haben / könnte sie aber te eher nicht Seelig werden / dann sieniergens im Kloster finden oder erfra- hätte die seelige Elisabeth um Verzerrgen: gienge also in den Chor / fande auch hung geberten / und sich in ihr andach^niemands als ein andächtige Schwester trg Gebett befohlen. Also bekannte dieauf der Erden ligen/( wie sie vermein- würdige Königin/ wie die Seel baldte ) dise läge auf der Erden an ihrer hernach ihr in vem Chor under ihremVenijs/und Andacht/vor dem Maria Gebett erschienen sey/ vern sie die be-Bild / daß war die Elisabctha welche gehrte geistliche Hilffthäte/ dardurchdoch die ander nicht könnete / da sahedie sie die ewige Seellgkeit erworben,alte Schwester wie daß sie Elisabctha . .«»:
einer guten Elen hoch von dem Erdereich Ein arm Weib nicht weit v on Thvsierhebt wurde. Nach einer Stund wohnhafft/ hätte auf die 40. Jahren gMkäme die würdige Königin vom Chor neu lahmen Armb/ und Hand/ab zu der Schwester / welche aufgewar- sie damit auch die geringste Arbeit na & 'ter / zuiehen wem dise Gnad begegnet konnte verrichten. Nach Villen 1seye ; giengen also beede zum Chor ren hörete sie in einer Nacht ein Stune/aus / und beschlusse die Alte den Chor sprechend : gehe zu der Königin vonwohl / damit niemand weder aus noch Ungern/ spricht sie an / daß sie dem
Hand