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Wird ia ci,nrranderrnKranckhntvon Elisa«Leih ihrerNasen be,suchs t undM'östct.
Wnnder-barlichv'nrd sicvonihrer
AirnneFheit
erledigt.
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grosse Ehr bewisen worden/ yeben x>vler Verehrung/ so die Stadt und um-ligende vom Adel ihrer KöniglichenPersohn erzeigten. Darvon sie et-was Erquickung ihres Kummers/ sosie an ihrer Srieffmutter Unhöfflichkeitempfangen / erlangete/ und sonderlichin der H. Capellenzu Einsidlen/ dün-nen her sie vrlmahl bekannt/ wäre ihrdrse Gnad nicht widerfahren/ daß siefürgewiß wider in grosse Kranckheitgefallen wäre.
Vier Jahr nach der Profeßion fie-le Elssabetha in ein andere schwereKranckheit / daß die Artzt bekennereneinhelliglich / sie haben von diser Kranck-heit nie gehört noch gesehen. Ver-
zagten also an ihrem Leben/ bevorab/weil die Schwachheit von Tag zu Tagzunähme/ daß die seelige Königinihr selbst nicht helffen könnte/ und gu-ter wahrt vonnöthen hätte. DiseÄranckheit erstreckte sich von der H.Pfingsten biß in Wintermonat auf S.Eilsabethä ihrer Baftn Tag: Hier-zwischen verluhre die Krancke alle ihreÄrafften der Glidern / wie auch denVerstand. Über so lange Zeit erschie-ne ihr auf aller Heiligen Tag/ die H.Königin/ und Wittib Elisabetha ihrBaß nach der Metten / ermähnet siezur Gedult/ und Bestandhafftigkeit/eswerde in 14. Täg besser werden/ dochhätte sie noch grossen Schmertzen/ undWehethum außzustehen: hieraufflegtedie Heilige ihre Händ aufder kranckenVaßenHaupt/sprechend: es solle dir bes-ser werden im Haupt daß solchenGewalthab ich von GOtt dem HErren dir mit-zutheilen/ und anzukünden. Daließdas Hauptwehthum nach/ und kämesie wider zu vorigem Verstand/ aberdie Kranckheit des gantzen Leibs näh-me mehr zu/ daß es die Umstehendeein unmöglich Ding bedunckte zuerdul-den. Da nun der 19. Tag Winter-monat herzukommen/ daß ist der Fest-tag St. Elisabethä der Wittib / diferschwachen Basen/ käme die Krancke inso grosse Wehetag/ daß sie von demBeth sich auf hübe/ und in die Kir-chen für-den Chor-Altar liesse/ da siein ohnmacht gefallen/ auch ein guteZeit darinn läge / baß die Schwestern/st» ihrer pflegten/ in Sorgen / und Ge-fahr ihres Lebens stunden. Als vondem Convent die Vesper wurde gesun-gen/ da wendete die Krancke sich um /thäte die Augen auf/ gleichsam erwach-te sie vom liessen Schlaff / und wärealler Schmertz / und Wehethum hin-weg. Blibe auch keiner Kranckheitewiges Zeichen / als allein ein Blödig-keit. Dlse Besserung/ und Erledi-gung harre ihr gemelte St. Elisabeth
Von der Heil Elisabetha/
die vorige Nacht vor der Metten vo«gesagt. Da sie zum dritten mahl chrin ihrer Kranckheit erschienen / undvertröstet / daß sie an ihrem Festagunder der Vesper durch ihr Fürbitt sol-le erlediget werden. Hierauf be-gehrte die geistliche Königin man solleihrem warm Bad zurichten/ und nachdem Bad in ihr Bethlein tragen/ undvon Taa Zu Tag wurde es besser mitihr/ daß sie über wenig Zeit wider zuChor/ und in das Refenr abkommenmochte/ und den Schwestern mit Lie-be beywohnen/ und dienen. Ob siezwar von ihrer schweren Kranckheit er-lediget worden/ und zum theil zu vori-ger Gesundheit kommen/ litte sie dochnoch täglich etwas darvon biß an chrEnd/ und seeliges Ableiben.
Vier Jahr vor ihrem stetigenTodt/ käme sie das viertägige Fieberan/ daß wehrete lang/ und setzet ihrdermassen zu / daß sie an Leibskräfftenso sehr abnähme/ daß sie nichts verse-hen möchte. Es liesse sich ansehen / alshätte GOtt alle seyn Peyn/ Marter /und Todt mit diser seiner Gesponß ge-theilt/ und eingetruckt / welches danndie seelige Elisabeth vilmahl inniglichvon Christo pflegte zubegehren/ er wöl-ke sie seiner Schmertzen theilhasstig ma-chen/ darneben sein Gnad/ und Ge-dult verleyhen/ selbe zu übertragen.Diser eyfferigen Bitt wurde sie be-wehrt/ und wie gehört/ mit mancher-ley Kranckheit heimgesucht/ welche sieimmerdar so willig aufgenommen / undüberstanden/ daß nie kein Ungedult anihr gespüret / noch Kleinmüthigkeit vonihr gehört worden. Welches son-derlich in den zwey letsten Jahren er-schienen/ dann da bekäme sie so häffti-gcs Grimmen / daß sie auch an allenGlidern erlahmte / und also ihr selbstim geringsten nicht helffen könnte/ jaso gar für sich selbst weder Essen nochTrincke/ sonder wie ein klein Kind müßtegespeißet / und erhalten werden. Di-se Erlahmung mehrte sich auch so sehrin allen Glidern/ daß endlich auch Ge-schwer daraus worden/ und Löcher amgantzem Leib/ oft zehen/ oft mehr /oder weniger. In diser GöttlichesHeimsuchung/ und Schmertzen aber /sagte sie offt aus Jnnbrunst des Her-tzens/ und grosser Begird:Herr ich lo-be dich/ und.dancke dir / daß ich mei-ner Glider/ und gantzen Leibs solle tWmachtrg seyn durch deinen Willen/ alsdu auch am Stammen des H. CreMtzes meinetwegen sein wollest/ und keinGlid rühren könntest. Da die ge-dultige Königin in ihrer Kranckheit i*Jahr also mit vil Angst/ und Schmer-
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