$ i$ Duodecim BEATARUM Monialium Dieflenhossenfium vitte.
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frauenkurßes Leben/ und Sterben/ sovon dem 'z°o. biß man zehlte Jahrin dem Gottshauß St. Catharinen-Thall neben Diessenhoffen an dem Rheingelebt/ und GOtt gedicnct haben.
Diser S Schwestern Leben hat ein fromme Mitschwester als critsikißige Jüngerin/ und Nachfolgerin ihrer Vorfahren / vor 200. Jahrentn aller Einfalt beschriben/ und die uralte gefchribne Bücher/ daraus ichdise Leben gezogen/ theils in St. Catharinen-Thall bey Diessenhoffen /thells in St. Catharina Kloster bey Wyl zufinden. Es meldet auchunder andern der wohlgelehrte Conradus zittardus in seiner Chronick / daßan underschiedlichen Orthen.vil heilige Jungfrauen in dem Prediger-Or-den gelebt haben/ die er nicht alle habe können nennen. Weil auch indem Leben des seeligen Vatter Susonis/ oder Amandi/ gelesen wird/daßcr vil geistliche Töchteren hin-und wider in den nahen Klöstercn gehabthabe/ so ist wohl zu vermuthen/ daß er vllleicht alle/ oder aber den grö-sten Theil Mir seinen gnadenreichen Ermahnungen zu solcher grossen/ undwunderbahrlichen Vollkommenheit gebracht habe/ besonder dieweil auchdiser nachfolgenden Schwestern / so wohl zu Diessenhoffen als zu ThößGöttliche Offenbahrungen / und Erscheinungen mit des seeligen ValtersSusonis geistlichen Gchcimnussen zihrnlich gleichförmig seynd / und über-cins stimmen. Derhalben so hab ich nicht wollen / noch können under-lassen etlichen andächtigen Kloster-Jungfrauen zu Lieb/ Nutz/ und Vor-schub ihrer eyfferiger Andacht/ und zu Trost ihrer Seelen-Heyl/ fürdißmahl etliche wenig under vilen Schwestern Nahmen außlesen/ und ih-re Leben in aller kürtze beschreiben.
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B. ELISABETHA Hainburgin.
Die scelige Elisabetha Hainburgin.
S 8h Anet Elisabetha Hainburrgin in der Stadt Vilin-genaufdemSchwartzwaldAM von ehrlichen Eltern gebob-ren/ käme im 14. Jahr ih-re- Alters in das Gotts-hanß St. Catharinen-Thall nebenDiessenhoffen an dem Rhein gelegen.Als sie den H. Prediger-Orden em-pfangen/ wohl underwssen/ undPro-feß gethan/ «ahme sie sich eine- rech-ten vollkommnen / und geistlichen Le-bens an/ und wurde durch tägliche
Übung in den Tugenden ein wahrerSpiegel ihrer Mitschwestern. Die gjjijKeuschheit / und Reinigkeit hatte sienicht nur von Jugend an behalten/son- ^der trüge sie auch also würdiglich in ih-rem Hertzen/ und See!/ daß sie allesverwarjfe/ was diser Tugend zuwiderseyn mochte. Käme also durch solcheLeibs/ und Hertzen Reinigkeit insoh»*he Erkanntnuß Göttlicher Sachen/undLiebe / daß sie empfindlich innen würd/daß ihrem Geist GOtt mit liebliche«!Umhalsen/ und süßer Vereinigung w