Von dem seeligen Bruder Clausm / Einstdler/ und Beichtiger. 1
fcisem Land Underwalden daß gegen Ferner alsbald er gebohren worden /Aufgang der Sonnen / stoßt an die und an die Welt kommen/hat er sein leib-Länder Ury / und Schweitz / gegen Mit- liebe Mutter / und die Hebammen wohltag an die Herrschafft Bern / gegen gekennet / und darneben befcheidenlichNidergang aber / und Mitnacht an der gemerckt / daß er durch Mächten -Orchfürtrefflichen Statt Lucern Gebiet/ob durch den Ramfft / in welchem er seindem Kernwald in Sachsler Krrchzwang Einsidlisch Leben endlich vollführen sok-haben zu Zeiten deß H. CostantzilHen te / gen Kerns zu dem H. Tauffgetra-Conciliums gelebt die frommen/und tu- gen worden / da er auch den Priestergendsamen Eheleuth Heinrich von Flüe/ der ihn getaufft / samt Gölten / undund Hemmana Roberrin / eines alten Göttin gar wohl gekennt Allein ei-rhrlichen Geschlechts/so etlich ido.Jahr Ntn alten Mann so auch bey demTauffgewehretZseyndvomBerg/ oderGut/ gestanden/hat er nicht gekennet. Wel-darinn sie ihren Weidgang / oder Woh- ches alles ein Ehrwürdiger Priester mitnung gehabt/Meer/oder die von Flne Nahmen Herr Hemrrch am Grundaeheisien worden/und werden auch noch Pfarrherren zu Skantz / aus Nicolaiheutigs Tags ihre Nachkömmling also heimlicher Bekandnuß theur / und hochgenannt. Vor Zeiten aber waren sie nach B. Clausen Todt bezeuget. ErLöwenbruckfr / oder die von Löwen- war-aber darum zu Kerns getaufft /druck genannt worden. Dsse Ehe- dieweil die Pfarr- Kirchen zu Sächsle»lleuth waren wohkhäbig/ mäßig / an- zuderselbigen Zeit (wie man sagt) indächtig / und fromm / welche nach ge- dem Jnrerdict / und ohn einen Priestermeinem Landsbrauch ohn die Bauung gestanden.
deß Erdreichs / nnd Aufziehung deß ^ .
Viehs kein andere Vegangenschafft hät- In seiner Kindheit / Und Jugend / C4 i> *ten : verletzten niemand/ sonder waren hat sich der S. Nicolaus wie ein rechtwonniglich/ bevorabrhren Nachbauren gottseeliges Kind mit guten Sitten ge-Vtl Guts / und Dienstbahrkeit zube- zieret / erzeigt / und gehalten. In ihmweisen gar geniegt / Und beflissen/ em- warnit erfunden emrge Anzeigung gey-stg im Gebett / und gehorsam derOrd- ler Umschweifstgkeit / und Leichtfertig-nungen der Christlichen Kirchen. Deß- keit/als sonst der Jungen brauch ist.halben hat sie auch GOtt mit einer ge- Er hat auch feine Eltern/ und alle altevenedeyten Frucht / nehmlich mitdisem Leuth mit fleißiger Dienftbahrkcit geeh-tieben Sohn Nicolao erfreuet/ welcher ret. Seine Mitgesellen ermahnere ergebohren war im Mertzen / da man nach fürnehmlich zum Göttlichen Dienst / in-Christi unsers HErren Geburt zehlte sonders sein rechtgebohrne Geschwister-1417. Jahr: als die Häupter der Welt te / mit welchen er allzeit einmüthiglichim H. allgemeinen Concilw zu Costantz lebte. Als er seines Alters im 16. Jahr( wie gehört) ordenlich versammlet wa- einsmahls durch den Ranffgienge ^ wei-ten. Ein Ding / so wohl zumercken/ ches ein tieffes / und wildes BachthallUnd in acht zuhaben / daß alsbald be- ist/ nicht weitvon seines Vatkers Hoff-sagter Wunderstern Nicolaus im Bisch- statt gelegen ) war ihme die Heiligkeitthum zu Costantz erschinen ist / gleich selbigen L)rths zum andernmahl geof-angehents ein grosse Stille / Ruhe / fenbahret durch ein seltzame Erschei-Frid / und Einigkeit in der Kirchen nung / als nemlich auf dem Rem /ovetGottes wunderbahrlich erfolgt / wie / Berglein / aufwelches hernach sein Ein-und was Gestalt / befehle ich den Ge- sidler CapeÜ gebauen war / sahe er ei-lehrten. Es hat über der barmhertzig nen überaus schonen / und lustigenGott dises Kind auch in Mutterleib Thurn stehen / dessen höhe sich in denübernatürlicher Weise erleuchten/ und Himmel erstreckte. Als verwegen diserbegnaden wölken: anzuzeigen was endlich fromme Jüngling ernstlich / und mitaus ihme werdiwurde-Daii er Nicolaus Verwunderung ansähe / war sein Hertzzuvor 1 Und ehe er gebohren ein solches gehling mit einer heßtigen Begird zumGesicht gehabt / nehmlich am Himmel rinsidlischen Wesen angezündet / inmas-sahe er einen Sternen / veranderschö- sen daß er von dem Tag an ( nie erne andere übertraft/ von welchen strei- hernach seinem guten Freund Arnoldenmen die gantze Welt erleuchtet war / an der Halten bekennet) angefangenwelchen Sternen er darnach in demLe- die Versammlungen der Menschen fastben offt gesehen / inmassen daß er ge- zufliehen/ und die einsamme zulreben /meint es sey eben der Sternen/ den er doch nameer nichts unbescheidlichs fur/in Mutterleib angeschauet hätte. Deß/ er war seinen Eltern underthan / undgleichen hat er vor seiner Geburt einen halste ihnen die Haußsorg mit treuenschönen grossen Stein/ oder Flue gese- verwalten. Und so er dann etwannhen / und darneben das H. 0el / mit den gantzen Tag mit arbeiten in Mat-welchem die Krancken versehen werden. ten / und Feldern vollbracht hätte / und
Hyz man