Einsidler / und Beichtiger. ? 6 L
fkch vergriffen im rathen / und urthei- ser Gedult / und Demuth hat nun B.len ( wie man leyder fast in allen Re- Claus bey GOtt / und seiner Muttergimenten solche Leuth findet ) da sahe Maria so vil Gunst/ und Gnad er-Mr Ehren - Mann Nicolaus gemelten worden/ daß ob ihn schon hernach dieRichtern feurigen Flammen erschröcktt- bösen Geister mit 1000. Künsten auf-cher Gestalt zum Mund herauß fahren, heftigst verfolget / und angefochten /
Ohne zweiffel hat er damahlen GOtt in haben fie ihn doch weder an Leib nochihme hören reden / wie etwann S. Ar- Seel verletzen mögen,senius : Fliehe die Welt/ fo wirst du . .
ftelig. Dann ab disem Spectacul ist .. Als auf ein ändere Zeit der Freünv c#p ‘tt dermassen erschrocken / daß er nach- Gottes abermahl in sein obgemelteSMahlen weder wenig noch vil mit Ge- Gut die Bergmai zu seinem Vreh gien-richtshandlen wollen zuschaffen haben, ge/ setzte er sich in der Matten mderMit wachen / und betten hielte er streng auf die Erden / und fienge da an/ nachdise Gewonhert; zu Abend wann eS seiner Gewohnheit / auS gründ feinesZeit war zu Beth zugehen / begäbe er Hertzens / mit grosser Andacht zubet-sich samt feinem Haußgesind zur Ruhe/ xen / und zubetrachren von himmlische 3* ß [al<ober nach dem er ein wenig geschlaffen/ Dingen. In dem sahe er ein schöne/ ficht rmchestunde er aus m aller stille / und gienge and scheinende Gilgen aus fernemin ein abgesondertes Orlh/ allda wa- Mund wachsen / so da rühret biß anchete er den überigen theil der Nacht/ den Himmel mit wunderbahrlichemund verzehret die Zeit mit inbrünstigem Geruch / und Wohlgeschmack. Dar-Gebett/ und andächtigen Betrachtn«- nach kam gleich für ihn sein Vieh / undgen. Der Feind aber deß Menschst? als er sem Gesicht zu demselben kehrre/chen Heyls / neydete die beständige sahe er undex denen für den andern garGdttseeligkeit deß frommen Manns / ein schönes Roß daselbst wcyden/ ausUnd weil er besorgte / es möchten vil welches Roß sich die Gilgen krümmte/
Seelen durch B. Clausen Lehr / und und neygte. Er sahe auch das RoßExempel auß dem höllischen Rachen ftirgehen / und wie es ihme die Gilgengerissen werden/ deßhalben rennete er aus seinem Mund nähme/ und die sel-ben S. Mann oft an / und hindergienge/ den verschluckte. Dardurch war ih-den Freund GOttes mit allen Listen / me zu verstehen geben / daß die himm-vb er ihn villeicht eintweder abwendig/ lische Gaaben/ und Gnaden durch ditoder verderben/ öder aufs wenigestun- zeitliche Güter/und Geschafft hinge-l gedultig machen könnte. Insonderheit nominen/ und vernichtet werden. Alseinmahl / als B. Claus mit seinem er ferrners auf ein Zeit in seinen häuß-Sohn Iohannesen ( der nacher Land- lichen Geschafften war / seynv dreyAmman worden ) durch ein Thal! gieng/ ehrbare Männer in einer ehrltchen Ge-das Mclchthall genannt / in seyn Gut/ stalt/ und guten Sitten zu ihme kom-oder Wisen mit Namen Bergmat/seyn men / under denen der erste anfiengVieh zuversehen / rc. Als nun der tugendlich zureden/ der Meynung . Ni-Sohn demVieh seyn gewohnlichenRath eolae will du dich ganh ergeben mitindek Schcur anthäte/ wolle der Vat- Seel/ und Leib in unsern Gewalt %lerals einsteißigerArbeiter /Stauden/ Er antwortet/ und spracht Ich ergibUnd Dorn außhauen / die Matten zü- mich niemand andern dann dem All-reinigen / da käme ein grausammer mächtigen GOtt/ dessen Diener ichTeuffel / erwuschte den frommen Mann/ nun lange Zeit zusetzn begehrt hab ;der sich dessen nicht versähe / und warfie da wandten sich dise drey Männer zur.ihn durch einen grossen dicken Dorn- samen mit fröhlichem Lachen / und re-busch/ und Gestand bey 30. Schritt hi- det der erste widerum zu ihme: dieweilnab / daß er in grosser Ohnmacht lag. du dann dich GOtt allein zugecygnetAls nun der Sohn seyn Arbeit voll- haft ewiglich / so verheiß ich dir gewiß/bracht hatte / und seyn Vatter suchte / daß wann du wirst vollbracht/ und erlebtfande er ihn halb Todt/ und «einenLeib haben das fibentzigst Jahr / wird sichvon Dornen verletzet/ richtet ihn bald her allgütigst GOtt erbarmen über deinauf/ zöge/ und trüge ihn nach seinem Arbeit/ und dich erlösen von aller Wi-besten vermögen biß in den Gaben / daß derwärtigkeit / darum ermähne ich dicher ihn zu dem Feur brachte. Ais dem- zu einer vesten Beharrlichkeit/ so willnach Nicolaus wrderum allgemach zü ich dir geben einen Panner mir einemihm selbsten kam/ redet er mit gedulti- Bärentappen bezeichnet/ einem mach-ten/ und sanfftmüthiqen Worten also'. tigen Kriegsherr in das ewige LebenWohlan / wohlan im Nahmen GOttes / vorzutragen. Ich verlasse dir auchwie hat mit mir der Teuffel so recht ü- zu unserer Gedächnmß das Creutz zu-bel gehandlet/ daran ist aber derWit- tragen. Wie diseö nlso vollendet/len GOtteS erfüllet worden. Mit W gienqen die drey hinweg. Auß wel-chen