Einsidler/ und Beichtiger.
den Leichten den Riechen GDttesgesetzt werden scheinen sehen- Eswird sonderbahr frolecken dijcsBisch»thlnn/ und katholische den» Römi-schen - Stuhl aller * andächtigsteSchweitzcrland/daß sie auß Gutthat/und Gnaden ein solche grosse sicrd /und hllssretchen Patronen empfangehaben, welche grosse Gutthat wirallcrsciths in allen Gelegenheiten mrtaller Bcflsssenheit mit unseren Dien-sten lederzcrt Ihro Heiligkeit suchenwerden zu erwlderen / Dero hciltgeFuß w ir bittende ehrenbicthlg küssendanhalten/ daß ste uns als gehorsam-ste Söhn mit der Vattcrlichen Be-nedictum änsthen.
Geben zu Mörspurg den 12.
Meryen. 1613.
Reverendus P. Alexander leget ZU
Meyland ab das an Ihr FmmencrkorromL, von drn CatholichenOr-thm ihmc eingegebne uecommen-danons - Schreiben / welches vonHochgedachtcr Eminenz an dieCatholtschc Orth also beantwor-tet wurde.
Hochgeachte/ Groß-Mächti-ge Herren. f
^^^Ch habvorr b«n Ehrrvürd. p.Lapucincr Provm.ihrSchrei-bcndacoi6. Februaru empfan-ge und dariune verstanden/daß ih-nen gefallen/ mich durchihne chcil-Kasstig ZU machen der Sorgen / soste vorhaben nuder stch mir päbst-lichcr Heiligkeit zu rrackicren/ undabzuhandlen in Dienst / und pl)ohl-fahrc deß Lacholisthen Glaubens/und weilen in mir gleichförmigerWill immerdar verharret in allenSachen Zu helsscn / Insonderheitaber was anbelanget die Ussnung/und Mehrung des Glaubens in di-.stn Landen in allem / fo nur mög-lich gewesen ist/ und noch seynwird. Sollend Ihr Hochmögcn-dc vergwüßc seyn / daß ich michjederzeit ttttt aller Gutwilligkeit inaller fürf«llenden Gelegenheit ZUihrem Dienst will gebrauchen las-sen/ wie ich dann weitläufigertvohl-gemeldecm pacer provinci--rl angezeigt hab / auf den ich michP. F. Murefj Die H. Schweiy.
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hiemit verlassen will. Mit disembitte ich GGrc den Herren / daß ersie in langwiriger Gesundheit / undwahrer Glncksteligkeic bewahren/und erhalten wolle.
Daturr zu Meyland den22. Mertzen i6iz.
Ihr Hochmögender dienstwilliger
CARDINAL BORROMiEI.
Wann jemahlen erwahret wordenjenes Sprüchworth ( gute Ding müs-sen Weil! haben ) so hat sich solcheserwahret bey der Seelig-Sprechungdeß seeligen Bruder Claustn; Dannwer wurde nicht vermeint haben/ daßauf st vilfeltiges Schreiben / und an-halten/ durch überschickte AuthentischeProceßen / durch widerholte'Gesandt-schafften/ durch so vil zu Rom eingeleg-te Recommendarions-Schreiben / wasman so heilig verlangte / nicht wurdeerhalten werden ? Aber wann auch je-mahlen sich erwahret / daß der Auf-schub die Begird schchpfte/ so hat sichsolches erwahret/ an den CatholtschenEydtgnossen/ welche 1618. in einer Tag-Satzung beschlossen auf möglichesteWeis das angefangene Geschafft derHeilig - Sprechung mit allem möglichenNachtruck auf ein neues zu treiben.Erbetten derowegen gemeldten R. k>.
Provincial auf ein neues alles möglichesste zu Rom bey zutragen/ und bey ihrPabstlichen Heiligkeit das Canonizati-ons - Geschafft zu beförderen / geben ih-me wie zuvor ein Instructions-Schrei-ben/ welches mit voriger fast überein-stimmet / wie aus solcher wird zu erse-hen seyn.
Inftru&ion -
Und Befelch unser der 8 . Catholi-schcn OrlhenLoblichcr Eydtgnoß-schaffl/Lucern/rc. an den Ehrwür-digen/ Wohlgelehrten/und Geist-lichen Herrn Pacrem Alexandrum
Buchlin Provincial d(ß würdige»
Capuciner-Ordens in der Helve-tischen Provmtz / daß ihr Ehr-würde von unsertwegen bey Pabst-licher Heiligkeit anzuhalten/ undzu i'uppl'cicren. Den i*. Mcr-yen 16-ig.
Je fouderbahreGnaden/uirdMiracul / welche die unend-liche Gücigkeic GGtces nunD d d 2 so
rr.
Die Cano,nijation/oder Hei»lig-Spre,chung desseeligenBr.Clausei,/wird vonden Carbv«lifcücn Or-thenaufei»neues mitaileiuEruß
gettilxn.