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Betrachtung über gegenwärtiges
Geheimniß.
ist hier für ein Herzeuleid fürJesu, da er sehen muß, eS seyunter so viel tausend Menschen kein ein-ziger, welcher so viel Mitleiden in feienem Her-en hätte, und ihm nur aufeine kleine Zeit das Kreuz ftevwilligwellte tragen helfen, gleichsam, als obJesus unwürdig wäre, daß ein eivzi-geS gutes Herj sich seiner annehmensollte, da doch auch sonst unbarmher-zige Menschen in solchen Umstanden sichder obschon größten Schelmen undMör-der erbarmen.
Frucht aus gegenwärtiger Be-
trachtung.
HAerlaßnesteS Herz Jesu! Wie? wer-^ de auch ich ein so hartes Herz ha-ben, und dir in deinem Leiden kein ein-zigesMrtlejden erzeigen? Allein gleich-wie ich die Hartherzigkeit der Juden »welche durch diese ihre Bosheit dichauf das empfindlichste betrübet bat, vonganzem Herzen verfluche; also will we-nig-