wie ein scheu gewordenes Vieh, alle- >zeit häßlich und verächtlich ist.
Ja, so ein ungehaltener Mensch, istsich und anderen täglich zur Last; denn 'fast niemals wird etwas schleunig odergut genug, und nach seinem Gefallenseyn. Er mag loben oder tadeln, sogeschieht es schier allezeit mit einer er-habenen Stimme, mit entscheidendemTone; fast niemals mit geziemenderMaaß. Alles ist an ihm wild und ab-scheulich. Er ist wie ein Thor, derallezeit läuft, und nie seinen natürki- ,chen Schritt fortgeht: und sein unge- ^stimmer Zorneifer, der bey ihm bereitsschon zur Gewohnheit geworden, istwie ein fressendes Feuer» welches sei-ne Seele verwirret, sein Herz zerna-get, seinen Leib austrocknet, und selbstwider seinen Willen aufzehret.
So elend ist das Schicksal einesvom Zorne hingerißnen; so scheußlich .laßt seine Gestalt. — Man darf ihnnur sehen oder hören, so muß man ei-nen Abscheu davon haben. Niemand,als nur etwann der eigennützige
Schmeich-