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Der sanftmüthige Christ / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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8. Ja, selbst von jener Zeit, vonwelcher er es vorgesagt, daß er nichtmehr als ein Erlöser, sondern nur zurichten , zu strafen» und die Unwürdi-gen von seinem großen Hochzeitmale hi-nauszustoßen kommen werde, selbst dastellet sich IEsus uns wiederum nurmit dem (Lharacter der anmüthigstenSanftmuth vor; denn eben jenen, wel-chen er ohne Hochzeitkleide sah, unddeßhalben in das äußerste Finsternißauf ewig zu verwerfen befahl, auch die-sen verbannten Bösewicht, auch in die-sen Umständen, redet er nur mit größ-ter Gelassenheit an. Er saget abermal:Freund! wie bist du da hereingekommen ? (*) nämlich uns aber-mal zur Lehre; daß er nur wie einFreund, dem die Bestrafung seines vor-maligen Freundes selbst wehe thut,daß er nur gezwungner Weise uns stra-fe ; und daß wir, auch bey derschärfe-sten Bestrafung unserer Feinde, uns dersanftmüthigsten Worte gebrauchen soll?.

9 Daß aber die zuvor erwähnten_ gro-

(*) kirrt. rr.