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Englische Kinder-Lehre, mehrestens aus dem grossen Katechismo, etc. Herrn P. Mauritius Geiger, Kapitularherrn dess hochfürstlichen Gotteshauses zu St. Gallen, gewesenen Pfarrherrn zu Rorschach, etc. in kurze Fragen zusammen gezogen, und in 52. Kinder-Lehren abgetheilt : sammt einem Zusatz besonderer Lehren auf alle hohe Feste Christi, Marié, der heiligen Patronen, und Kirchweihe / durch Herrn Johann Georg Schenckle, des löblich. St. Gallischen Rural-Kapituls Dekan, und Pfarr-Herrn zu Rorschach, etc.
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Die 22. Kinderlehre. 151

' he ihnen, dann sie wissen nicht, wasH sie thun. Luk. rz. v.

^ wie soll man den Nächsten lieben?Wie sich srlbsten. Das ist: Ich mußi. Ihm so wohl Gutes wünschen/ als>ß mir ftlbsten. 2. Ab seinem Gut michet so wohl erfreuen, als ab meinem selbst/ ' eigenen. 3. Ihn so hoch achten, alsr o : mich ftlbsten.

>e MieofcmußdieLiebegeüberwerde?A ^ Mit äußerlichen Werken, so oft es, dem Nächsten nothwendig, und nach,dem die Noth groß, ist auch die Schul,digkeit groß. Innerlich aber 1. Wann0 man zu verständigen Jahren kommt,b 2. In Todesgefahr, z. Wann manr wider diese Liebe angefochten wird.r li

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Die 22. Kinderlehre.

Don dem erstenGebochGottes.

Welches ist das erste Geborh?

sollst allein in einen Gotb glau,***' beo. Deut. z. v. 6.

Was gebiethet dieß Geboth?Daß wir einen Gott allein r. Durchden Glauben erkennen, und verehren.

04 2. In

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