Die ii. Rinderlehre. 367
riges La'mlein, und ein Ta'ublein, oder(in Mangel des Lams) zwey Tüubleinzu der Pforte des TempelS tragen;das einte aufopfern für ein Brand: oderLobopfer, das zweyte für die Günd.Levtr. 12. Dort war sie dann mit einemgeweihten Wasser, (dessen Weihung,und Gebrauch zu sehen Num. l 9- v. i o )durch den Priester gereiniget, und ein-gesegnet. 2. Wann ein Weib den er,sten Sohn gebohren, hat sie selbenmüssen in dem Tempel Gott aufopfernzur Dankbarkeit der Erledigung ausEgypten, alsdann denselben wiede-rum gleichsam käuflich an sich lösen.Exod. n. v. 12. rc. Gleichwie manjetziger Zeit die Leibeigne von ihrenHerren lösen muß.
wie ist die Aufopferung geschehen?
Obschov die Mutter Gottes einenSohn / und zwar den ersten, (das ist,einzigen) gebohren, war sie doch we-der zu dem einten noch andern Gesetzverbunden, weil sie i. Nicht unrein 0-der sündlich, wie auch kein Weib, so voneinem Mann empfangen hat, sonderneine unbefleckte Jungfrau war. 2. Weil. £ 4 ihr