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Sihe / der Mond ist zwar in vol-lem Liecht / und der Sonnen gradentgegen gesetzt/ wird aber miracu-loser Weiß under die Sonnen gesetzt/und verfinsteret dieselbige.
Sihe die unerhörte Finsternuß/welche die gantze Erden bedeckt; denUmbhang m dem Tempel / welchersich von einander theilt von oben bißunden; die Erden welche zitteret/dieFelsen welche sich spalten / die Grä-ber welche sich eröffnen. Ach ! sagemir / thuet dann diseö dir dein Hertznicht bewegen ?
Sihe/ da JEsus stirbt / neigt Ersein Haupt/ zum Zaichen erstlich derGehorsame gegen seinem HimlischenVatter/und dann deß Frieden-Kus-ses gegen dir. Ach siche/Er strecketseine Armen auß dich zu umbfangen;nach dem Todt eröffnet man Ihmesein Seyten mit einer Lantzen/ damitder Sitz der Liebe auffgeschlossenwurde/und du in diesem liebreichenHertzen töntest deine Wohnung neh-men. Der