In der Heil. Fasten-Ieit. 71
ß mit was Schmertzen / in dem Hertzen/stuhnd des HErrn Gebährerin.c Als ihr Augen müßten schauen / mit/ was Spott/ und schnöden Hohn/ mit»t was Plagen/ ward geschlagen / an dasCreutz ihr liebster Sohn.
{f Lieb / und Schmertzen/ in dem Her-tz tzen/ hatten einen harten Streit / beyde\ t nährten / und vermehrten / diser MutterTraurigkeit.
s Sie sprach liebstes / und betrübstes /ach mein allerschönstes Kind / in wasLeyden/ so kundst meyden/ ich dich mf me Mutter find.
x Wie verblichen / abgewichen / ist dein<e Rosenfarber Mund/ wie versetzet/ unb>t zerquetschet/ wie schwer ist Dein Hauptvcrwundt.
Wie vergangen / ftynd die Wangen /n Odas schönste Angesicht / alle Glider /.x hin / und wider / wie sepnd sie nur zun gericht.
y i Sechtdie kalte/ungestalke Schulter /)/ Und den gantzen Lerb/ wie zerpeivigt /ungereinigt/ das Blut dannoch aus ihm. treibt.
1/ .Thut ihn ehren / mit den Zähren // Waschet rein / und säubert ihn / mit Ge-
dan-