Von unser Lieben^rauen. izz
aller Gnaden voll / daß sie mög seeligfahren : vons Teuffels G'wakr du sie er-halt/ daß sie nicht werd gefangen / vonseinem Band/ durch deine Hand/ insParadeys mög g'langen.
Wann dann von uns der Todschweißrinnt/ und d'Augen seynd Machen /und wir nun in Tods - Nöthen seynd /und alle Bein schon krachen: von dei-ner Kunst gib uns dem Gunst/ daß unskein Irrthum stürtze / des GlaubensSchein / Hoffnung darbey/und die Liebuns dann schütze.
Es hat auch an dir GOttes Geist /sein Wunderwerck geübet / in dem er dichzu allermeist / vor allen G'schöpffen Blie-bet; mit Süßigkeit / mit Lieblichkeit /hie/ und dort übergössen / mit Heilig-keit/ mit Seeligkeit / begäbet über dieMassen.
Sovil Sand Körnlein an dem Meer/und so vilLauban Bäumen/ sovil auchGraß wachst hin / und her / und Tröpf-lein seynd in Bronnen; so vilmahl auchwir grüffen dich/ uns thu gnädig an-schauen / nimm an die Bitt / versagdoch nit / was wir auf dich vertrauen.
Wann dann nun all unser fünffSinn/F 7 ihr