' Von St. Ndtkee. J75J
der/ 4. Als er die Welt mit ihren Pracht/Zu kennen angefangen -oll/ Hat er sie alsobald veracht /
Und in das Kloster gangen.
M 5. Des Klosters Disciplin / und Zucht/Zm Wandel/ und im Leben :
Hat er erlehrnt mit grosser Frucht/
Und zu erkennen geben.
6. Der Frommkeit / Zucht / und Ehr-barkeit /
'/ War er auch gantz ergeben :
Den Cnglen gleich / die Reinigkeit /War ihm sein einigs Leben.
* 7. Die freye Künsten/und Gesang/
Durch Fleiß er bald erworben :
, Darumen er dem Müßiggang /
° Ist völlig abgestorben. :/:
•" 8. Ein Anfang der Sequentzen war /
ind/ Die er der Kirch qestifftet:
, Die Tugend ihn eing'nommen gar /lon/ Kein Laster ihn vergifftet. ■/:
9. Die Demuth war das Fundament/ Daß er im Hertz thüt gründen :
,! D'cum bey ihm d'Hoffart bis ans End /m ' Kein Statt / noch Platz könnt sin--den. - : ^ ^
ro. Weil er erkennt / daß GQtt ohn End. Sein altes Handwerck übe:
s ! H 4 Hoch-'