Llag der armen Seelen. 257
und mit Waschen- Darum man mich jeztreibt / den Anstrich mir vertreibt / mitgantz brinnheister Aschen.
Li. Mein Hals schön weiß / und zart/nach Adelicher Arth / mit Perlein warumfangen : Ein Halsband g'machtauß Glut/ ihn jetzt sehr brennen thut /darinn muß er jetzt prangen.
22. Ach wie vil gute Stund/ zuvorich üppig stuhnd/ thät in den Spiegelschauen: Was Schmertzen ich jezt leyd/für dise Cytelkeit/ das thut kein Menschmir glauben.
2z. Es haben meine Ha'nd/die ich nitabgewendt / vilfaltig sich vergristen: IhrTasten manigfalt/ und schmertzlich jeztdurch G'walt/ mit Haut/ und Haar ab-«g'schliffen.
24. Gezieret wolten seyn / von Gold /und Cdelg'stein/ die Finger all mit Rin-gen: Daß Feur sie jetzt umringt / undmir groß Schmertzen bringt/ thut Bein/und Marck durchtringen.
25. Ach weh mein voller Bauch/ thcltvor nach bösem Brauch in Wolust um-her wallen: Wie theur muß er die Zech/mir Schwefel/ und mit Pech / jetzt indemFeur bezahlen.
26. Was