V ( 2Q ) A
Wann der Priesten die offne
Schuld bettet»
Mein allerliebster JESU / undmeines Hertzens gütigister Lieb-haber/ ich weis / daß du allen Sün-deren so oft zugeruffen / mit jenen lieb-reichen Worten : Kommet zu mir/ soihr beladen seyd/ und in deinem lieb-reichisten Hertzen ihr Zuflucht zu neh-men eingeladen hast / ja aus überflüs-siger Liebe gegen denselben nach deinemTod dein heilige Seiten ihres Heylswegen hast ervDren lassen/ daß sie durchdise Wunden in dein liebreichistes Hertzeingehen könnten; daher nihme ich auchmein qüntzliches Vertrauen dahin/ dichdestrüthig bittend / durch jene Lieb / wel-che du mir durch die Wunden deinesHertzens zu erkennen gegeben hast/ duwollest mich wegen meinen Sünden nichtausschstssen / sonderen mir selbe gna'-dra veneyhen/ welche mich reu?ri vonmeines Hertzens / und mich / ob-ichs nit verdienet hab/ durch/heilige Seiten in dein gna-,Hertz aufnehmen/ damit ich;
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