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Trostreiche Auslegung dess heiligen Vatter Unser : samt einem dreyfachen Unterricht, I. für die Gesunde, II. für die Krancke, III. für die Sterbende deme beygefügt wird ein leichtes Mittel zu einem glückseeligen Tod
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Ja/ sagest du/ ich habe mein leb-tag vil Uebels gethan / wenig Gutes/,.7 und dises noch zimmlich schlecht: GHttist ein strenger Richter / der mir vil-leicht nit wird gnädig seyn. Villeichtw wird er mir seine kräftige Gnad in derSterb-Stund abschlagen/ weilen ichso oft in meinem Leben / und sonder-bahr in meiner liederlichen Jugend th-ue zum Zorn gereitzet. Ach! wie wirdes mir im Sterben ergehen / da ichschon anjetzo von den Anfechtungen gerplaget bin/ und ab dem Tod erzitte-re re. Daß seynd mein lieber Christ!>g ; deine Klagen / aber höre die heilige»u Schrift/und die gesunde Vernunft an.ll-

tj. Sey« es/du habest vil Böses gethan;

\t du hast aber alles bereuet und gebeichr!N tet/ so vil dir möglich gewesen / die;r Beicht-Vätter haben dir gesagt / duie sollest es ihnen überlassen / du sollestie getröstet seyn / was wilft dann mehr ?l- Hat nit Christus zu den Priesterent. gesagt: Was ihr werdet auflösen auf1/ Erden/ solle in dem Himmel auch aufte- gelöset seyn? Hast niemahl gehöret /st ; das GOtt versprochen / wann der Sün-